Rock-Jazz und John McLaughlin

Der englische Gitarrist John McLaughlin wurde von dem brillianten Schlagzeuger Tony William nach New York geholt, wo er 1970 u.a.mit Miles Davis auf dessen LP Bitches Brew spielte. Ein Jahr später gründete er das Mahavishnu Orchestra. Dazu gehörten der Geiger Jerry Goodman, der Bassist Rick Laird, am Schlagzeug Billy Cobham und der großartige Pianist Jan Hammer. Diese Formation trieb die Entwicklung der Musik zwischen Jazz und Rock noch weiter voran und spielte 3 LP’s ein. Aber schon Ende 1973 trennte sich die Band wegen persönlicher und musikalischer Differenzen. Allerdings führte John McLaughlin sein Orchester in anderer Besetzung fort. U.a. spielte jetzt Jean-Luc Ponty die Geige. Das Mahavishnu Orchestra fand in der damaligen Musikwelt große Beachtung. Die Musik wurde überwiegend von John geschrieben aber auch andere Musiker durften ihre Kompositionen beisteuern. Insgesamt ist die Musik vielschichtig, beim Improvisieren ungewöhnlich eng miteinander verbunden, und experimentiert in alle möglichen Richtungen des Zusammenspiels. Mir gefällt aber besonders gut der “Drive” in der Musik. Ich denke, dass John McLaughlin sehr verantwortlich für diesen speziellen Drive war. Billy Cobham und die anderen passen meiner Meinung nach, aber genau deswegen so gut zu ihm.

Dieser Artikel zu Rock-Jazz soll nur ein Anstoss sein, eine Erinnerung an einen großartigen Musiker.

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