Syncopation – Ted Reed

synkopieren

“Syncopation” bedeutet, dass ein akzentuierter Schlag auf einem nicht akzentuierten Platz im Takt gespielt wird. Diese Schläge, z.B. auf den Plätzen der Sechzehntel “a” und “e”, geben einem Schlagzeuggroove einen treibenden Akzent. Hiermit fängt Musik an belebend zu wirken und es gibt eigentlich keine Musik die ohne synkopierte Akzente auskommt. Für den Zuhörer sind synkopierte Noten ein Genuss wenn sie richtig platziert werden. Leider ist das Spieltechnisch nicht einfach. Um Synkopation wirkungsvoll spielen zu können, müssen erst die Downbeats, also die schweren Plätze im

Syncopation

modern drummer

Betonte Noten auf “leichten Plätzen” in einem Takt werden synkopiert genannt, es sind Synkopen. Sie können allein vom Rhythmusinstrument gespielt werden, oder von einem Melodieton oder mit einem Akkord, z.B. vom Piano. Und natürlich auch gleichzeitig von mehreren Instrumenten oder dem Sänger, der Sängerin. In der Big Band spielen z.B. die Bläsersätze oft synkopierte Rhythmen im Takt und bringen so den typischen Drive in diese Musik. Ein Rhythmus in einem Takt besteht immer aus schweren Plätzen und leichten. Die 1,2,3,4 im 4/4tel Takt sind in der Regel immer die schweren Taktteile.