Syncopation

Syncop-kl in SyncopationBetonte Noten auf “leichten Plätzen” in einem Takt werden synkopiert genannt, es sind Synkopen. Sie können allein vom Rhythmusinstrument gespielt werden, oder von einem Melodieton oder mit einem Akkord, z.B. vom Piano. Und natürlich auch gleichzeitig von mehreren Instrumenten oder dem Sänger, der Sängerin. In der Big Band spielen z.B. die Bläsersätze oft synkopierte Rhythmen im Takt und bringen so den typischen Drive in diese Musik.

Ein Rhythmus in einem Takt besteht immer aus schweren Plätzen und leichten. Die 1,2,3,4 im 4/4tel Takt sind in der Regel immer die schweren Taktteile. In einem Achtelrhythmus sind dann die leichten die “+” und in einem Sechzehntel Rhythmus werden die “+” auch zu “schweren” Taktteilen und die “a” und “e” sind die leichten, die synkopierten.

Syncopation treibt die Musik voran, macht sie tanzbar und gestaltet sie so, dass der Zuhörer aufmerksam wird und Lust bekommt, weiter zuzuhören. Richtig gespielt sind sie der dynamische Faktor in der Musik, sozusagen der Motor. Werden sie allerdings nicht genau gespielt, verlieren sie ihre Wirkung.

Mit meinen Schülern arbeite ich mit dem amerikanischen Standardwerk “Syncopation” von Ted Reed. Es ist ein hervorragendes Schlagzeuglehrbuch und die Übungen lassen sich auch für alle anderen Bereiche des Schlagzeugspiels modifizieren. Die Übungen sind so aufgebaut, dass als erstes die schweren Taktteile, im Englischen “Downbeats” genannt, gefestigt werden. Das ist auch richtig, denn wenn diese nicht wirklich verinnerlicht sind, können die synkopierten Noten nicht genau gespielt werden.

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