KENAKO Festival Berlin 2016 – Abdou Day

K-1 in KENAKO Festival Berlin 2016 - Abdou DayDie aus Simbabwe stammende wunderbare Band Kutinya spielte am Samstag den 4. Juni auf der Musikbühne auf dem Alexanderplatz, wo jedes Jahr das afrikanische Kenako-Festival stattfindet. Kutinya hatte auch schon auf dem diesjährigen Karneval der Kulturen ihre außergewöhnliche Musik gespielt. Vertrackte Rhythmen und Gesang mit viel Ballafon, bzw. traditionelle Marimba sind Bestandteile der Mbira-Musik. Nicholas Manomano, hier auf dem Foto, ist Leiter und Ausbilder der Band. Er organisiert auch das große Marimba-Festival in Harare, bei dem sich jedes Jahr bis zu 300 Marimbaspieler- und Spielerinnen treffen.

K-3 in KENAKO Festival Berlin 2016 - Abdou Day

Abouday2 in KENAKO Festival Berlin 2016 - Abdou DayAm Abend um 19.30 Uhr spielte dann der aus Madagaskar stammende Reggae-Musiker Abdou Day mit seiner Band und versprühte gute Laune pur. Abdou Day hat sich schon im Alter von 4 Jahren dem Roots-Reggae verschrieben und ist dieser Musik sein Leben lang treu geblieben. Inzwischen lebt er in Frankreich und stand mit Reggae-Größen wie Culture und The Wailers auf der Bühne. Natürlich zählen zu seinen Vorbildern auch Bob Marley, Jimmy Cliff und Peter Tosh.

Abouday6 in KENAKO Festival Berlin 2016 - Abdou Day

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Abouday4 in KENAKO Festival Berlin 2016 - Abdou Day

Meine Schüler können bei dem Video gut die Upstroke-Technik beobachten, die sie mit mir ständig üben.

Reggae ist eine ganz besonders schöne Musik. Erstmal ist sie natürlich positiv. Selbst wenn es kritische und politische Texte gibt, so möchte die Musik immer vermitteln, verbinden, zusammen führen. Rhythmisch ist diese Musik natürlich auch spannend. Auf eine ganz besondere Weise werden binäre und ternäre Rhythmen zusammengefügt. Die typische Reggae-Begleit-Gitarre wird akzentuiert auf den Off-Beats gespielt, der Schlagzeuger shuffelt immer irgendwas auf seiner Hi-Hat und der Bassist spielt sehr eingängige Begleitmelodien. Ich finde die Musik lässt sofort an Sonne, Meer und Strand denken. Und sie eignet sich ganz besonders gut zum Tanzen. Die Grooves sind nie hektisch und durch die Off-Beat-Betonung regen sie an, das Tanzbein zu schwingen. Und ich muß sagen, dass bei allen Regaekonzerte, die ich bisher besucht habe, das Publikum immer sofort tanzend und wippend dabei war. Während andere Musik, meist längere Zeit braucht, um bei den Zuhörern diesen Effekt zu erzielen. Ich tanze auf jeden fall auch sehr gern zu Reggae-Musik.

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