Berliner Jazzfest 2016 am Samstag

Am Samstag den 5. November 2016 gab es beim Berliner Jazzfest wieder drei Konzerte auf der großen Bühne im Haus der Berliner Festspiele.

Danijazzfstsez16-186x300 in Berliner Jazzfest 2016 am SamstagDen Abend eröffnete das Angelika Niecier – Florian Weber Quintett. Die beiden Musiker aus Deutschland und Polen holten sich für ihr Quintett drei hervorragende Musiker aus den USA in ihre Band. Darunter den bekannten Trompeter Ralph Alessi.Danijazzfstsez17-300x203 in Berliner Jazzfest 2016 am SamstagDie Improvisationen der Musiker waren angenehm frisch und boten aber auch gesetztes Jazzvokabular, dass im Zusammenspiel der Musiker zu einer schönen Lyrik verschmolz. Routiniert und mit gutem Schwung unterstützte der Schlagzeuger Gerald Cleaver die Band. Danijazzfstsez18-300x200 in Berliner Jazzfest 2016 am Samstag

Als zweiter Akt spielte die Nik Bärtsch hr-Bigband. Nik Bärsch der die Band am Piano begleitete und die Kompositionen schrieb, ist ein Schweizer Musiker, der nicht zum ersten mal beim Berliner Jazzfest zu Gast ist. Nicht genug, dass er neben Musikwissenschaften auch noch Philosophie und Linguistik studierte, er eröffnete auch noch einen Club in der Schweiz und gründete auch ein Plattenlabel.

Danijazzfstsez21-300x200 in Berliner Jazzfest 2016 am SamstagDie Band spielte souverän viele krumme und gerade Takte und hatte einen sehr schönen “Gesamtsound”.

Als Schlussakt war niemand geringerer geladen als der international wichtige und bekannte Drummer Jack DeJohnette.

Danijazzfstsez26-300x200 in Berliner Jazzfest 2016 am SamstagUnd mit ihm kamen Ravi Coltrane am Sopranino, Sopran- und Tenorsaxophon und Matt Garrison am Bass und Electronics. Diese beiden Musiker kennt Jack DeJohnette seit ihrer Kindheit, denn sie sind die Nachkommen von niemand geringerem als John Coltrane und Jimmy Garrison. Mit diesen fantastischen Musikern hatte DeJohnette 1966 einige Konzerte gespielt.

Danijazzfstsez24-189x300 in Berliner Jazzfest 2016 am SamstagDie Musik dieses außergewöhnlichen Trios war speziell. Alle drei Musiker waren gleichberechtigt unterwegs und durch die von dem Bassisten hinzugefügten elektronischen Sounds, verschwammen die Stimmen zu einem, nach DeJohnette’s eigener Aussage, der Zeit angepassten, Gesamtkunstwerk.

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