Kleine Trommel spielen – Anfänger am Schlagzeug

Die Kleine Trommel ist ein wichtiges Teilinstrument des „Modern Drum Set“. Wenn die Kleine Trommel nicht als einzelnes Instrument gespielt wird, sondern ein Teil des Schlagzeugs ist, wird sie auch  „Snare-Drum“ genannt. Im amerikanischen wird der Klangteppich mit dem die Kleine Trommel ausgestattet ist, „snare“ genannt und daher kommt der inzwischen auch in Deutschland gebräuchliche Name, Snare-Drum.

Schlagzeugschule berlinUrsprünglich stammt die Kleine Trommel aus Frankreich, bzw. wurde sie dort entwickelt um als Militärtrommel zu dienen.

Musikalisch ist sie der Wegbereiter zur Melodie am Schlagzeug. Erst wenn wir auf der Snare Rhythmusmelodien spielen können, beginnen wir diese Melodien auch auf das Schlagzeug zu verteilen. Melodie bedeutet linearer Rhythmus. Und das bedeutet, dass ein Schlag dem anderen folgt und keine gleichzeitig.

Das allerbeste für einen Anfänger wäre es, bevor er mit dem Schlagzeug spielen beginnt, nur die Kleine Trommel für einige Zeit zu spielen. In dieser Zeit sollte der Anfänger einerseits Rudiments, also Handsätze wie Single Stroke, Double Stroke, Paradiddle usw. üben und gleichzeitig kleine Etüden lesen und spielen lernen. Für diese Arbeit benutze ich am liebsten das Kleine-Trommel Buch Band 1 von Siegfried Fink. Die Etüden sind sehr gut aufeinander aufgebaut und der Anfänger wird in logischen Schritten durch die kleinen Übungsmelodien geführt. Wichtig ist hierbei jedes einzelne Stück zu spielen und als Lehrer zu kontrollieren. Die Etüden sind nach klassischer Weise mit der Angabe des Tempos und Spielgefühls, sowie Dynamik aufgeschrieben. Wenn ich mit einem Schüler beginne, oder wenn jemand das Buch im Selbsstudium durcharbeiten möchte, empfehle ich zu beginn auf das angegebene Tempo und die Dynamik zu verzichten. Die Stücke werden am besten erstmal nur langsam mit Single Stroke und lautem Zählen gespielt. Auf ein Metronom sollte in der Anfangsphase unbedingt verzichtet werden ! Können alle Etüden fließend und so gut wie ohne Fehler gespielt werden, kann mit der Temposteigerung und dem Spielen der Dynamik, begonnen werden. Finks Buch Band 1 für die Kleine Trommel beherbergt meiner Meinung nach das Minimum an Rhythmusmelodie-Kenntnissen die jeder Musiker kennen und spielen können sollte.

 

Möller Stroke – Akzente Technik

Schlagzeug WeddingEin schönes und wichtiges Ausdrucksmittel in der Musik ist der Akzent. Akzente setzen, also das Akzentuieren von bestimmten Höhepunkten in der Melodie, im Rhythmus oder auch in der Harmonie, gehören zu berührender Musik dazu.

Für die Theorie der Akzentuierung innerhalb von Rhythmen hatte sich als erster Drummer Sanford Augustus Moeller (1886-1960), kurz genannt „Gus“, interessiert.  Er war es der als Erster die Technik die dafür nötig ist, beschrieben hat. Festgehalten hat er die Technik in seinem Schriftwerk “ The Art of Snare Drumming „. Moeller war, wie zu seiner zeit die meisten amerikanischen Schlagzeuger, ein „Rudimental Drummer“ und in Albany USA, geboren.

Als Drummer spielte er unter anderem sehr viel in Military Bands in denen eine ständige Akzentuierung von Schlägen auf einer Schlagfläche, nämlich der Militärtrommel, nötig war.

Pratt

Also begann er sich Gedanken zu seinem Spiel zu machen und teilte die Schläge in drei Strokes ein:

1.) Der Downstroke ist der Hauptschlag und verantwortlich für den Akzent. Er kommt von oben um die Masse der Arme gezielt mit in den Schlag zu nehmen. Sein Schüler, Jim Japin hat diesem Schlag ein Zeichen, ein Dreieck bei dem die Spitze nach unten zeigt, gegeben .

2.) Der Upstroke ist der Schlag der es erlaubt den Stock für den Downstroke wieder nach oben zu Bewegen ohne den Rhythmus zu stören. Gekennzeichnet hat Jim Japin diesen Schlag mit einem Dreieck bei dem die Spitze nach oben zeigt.

3.) Der Tap ist gekennzeichnet als Kreis und ist der nicht akzentuierte Schlag im Rhythmus und ein Schlag der keinen Akzent vorbereiten muss.

James Forbes Chapin, genannt Jim Chapin (1919-2009) , war ein amerikanischer in New York geborener Drummer, der die „Moeller-Methode“ direkt mit Moeller studiert, verfeinert und gemeistert hat. Z.B. hat er die Symbole für die einzelnen Strokes, wie oben beschrieben, festgelegt. Im laufe seines Lebens war er viel unterwegs um Studenten die Moeller-Methode zu vermitteln. Ich hatte das Glück an der University of North Texas eine doppelstündige Einzelstunde, von ihm bekommen zu können.

Nicht nur, das mit Hilfe der Technik die Akzente ausdrucksstärker, weil genauer, gespielt werden konnten, die Technik befähigt auch schneller spielen zu können.

Ich unterrichte diese Technik auch an meine Schüler die keinen professionellen Anspruch haben. Denn diese wunderbare Technik entwickelt auch das Koordinationsvermögen und die Fähigkeiten der Hände den Stock zu spielen. Hierfür habe ich die Moeller-Technik noch einmal weiter entwickelt. Ziel war es für mich die Schlagfähigkeit meiner Schüler allgemein zu verbessern und die Strokes in den Focus zu rücken. Dazu verlange ich von meinen Schülern, dass sie den langsamen und schweren Unterarm bewusster mit einsetzen und trainieren.

Für professionelle Schlagzeugspieler ist das Erlernen der Moeller Technik, meiner Meinung nach,ein absolutes „Muß“.

E-Drums

ich suche einen schlagzeugkehrer in berlinViele meiner Schüler fragen mich zu Anfang, ob sie auch auf einem elektronischen Drumset spielen und üben können. Eigentlich ist am Anfang das Spielen auf einem akustischen Drumset richtig, da es aber ein lautes und auch großes Instrument ist, ist dies für einen Schlagzeuganfänger nicht immer möglich. Darum ist ein E-Drum eine gute Alternative. Inzwischen gibt es eine riesige Auswahl und auch die Qualität eines elektronischen Drumsets entwickelte sich rasant in den letzten Jahren zum positiven. Worauf also muß geachtet werden vor dem Kauf?

1.) Für mich ist das allerwichtigste, dass die Anschlagsflächen gut funktionieren. Das heisst, dass sie sofort reagieren, wenn der Stock auf die Fläche trifft. Also ganz genau so wie bei einem akkustischen Perkussionsinstrument. Als Anschlagsfläche gibt es viele verschiedene Materialien.

2.) Die Anschlagsfläche ist auf keinen Fall unwichtig. Es gibt sie aus Gummi und Mash. Mash ist eine Art Gitter, mit der die Anschlagsfläche bespannt ist. Natürlich gibt es innerhalb der 2 Materialien noch große Unterschiede in Qualität und Spielgefühl. Hier ist oft der Preis entscheidend. Wobei gilt: Je höher der Preis, desto besser das Anschlagsmaterial. Allerdings gibt es auch sehr günstige Modelle, die vollkommen ausreichen um mit dem Schlagzeugspiel zu beginnen. Letztendlich entscheidet hier das Budget.

3.) Zu jedem elektronischen Drumset gehört der Drumcomputer. Damit lassen sich die einzelnen Schlagflächen in unterschiedliche Sounds einstellen. Auch hier ist auf jeden Fall der Preis entscheidend. Möchte ich schöne Sounds, ist es leider das hochpreisige E-Drum. Aber auch hierbei ist schon eine erstaunliche Entwicklung geschehen und mit einem günstigen Modell gibt es eine Auswahl an Sounds für die Schlagflächen, die durchaus akzeptabel und – besonders für Anfänger – gut geeignet sind.

4.) Ein wichtiger Punkt bei der Anschaffung eines E-Drums ist dann auch noch die Einstellmöglichkeiten an der Hardware. Je besser es sich auf die Größe des Spielers einrichten lässt, umso angenehmer lässt es sich dann natürlich auch spielen. Hier muß jeder selber schauen und ausprobieren, ob das jeweilige Modell passt. Die „mega-günstigen“ Modelle sind verständlicher Weise nicht so flexibel einstellbar wie die „mega-teuren“.  Aber je nach Statur des Spielers ist eventuell eins von den günstigen Modellen genauso gut wie eins der teuren.

Wenn ich hier von günstig und teuer schreibe, bezieht sich das auf eine Preisspanne von 300€ – 3000€. Ich habe Schüler die 1-2 Jahre sehr zufrieden mit dem E-Drum im unteren Preisbereich waren und ich denke, der Preis im oberen Bereich bleibt den Semi-Profis vorbehalten.

 

Schlagzeug-Performance bei d-drums

Schlagzeugschulen in berlin

Am Sonntag, den 10.Juli 2016 gab es bei d-drums ein schönes „Sommer-Schlagzeug-Performance-Treffen“. Vier Schüler spielten ihre Unterrichtsarbeit vor. Anschließend wurde die Performance gemeinsam besprochen. Das hat nicht nur Spaß gemacht, sondern uns auch wieder näher an Rhythmus, Schlagzeug und Musik gebracht.

am schlagzeug

Begonnen hat das ganze mit Christoph und einer acht-taktigen-Schlagzeugphrase.

Schlagzeug Marsch

Der zweite Performer war Hennes. Er spielte ein zum Schlagzeugmarsch umarrangiertes Kleines Trommelstück.

Steffen spielte eine Transkription

Der vierte Performer war Ferdinand. Ferdinand spielte seine Transkription von „Love Hurts“.

Da Steffen sich geschickt seiner Besprechung entzogen hat, haben wir ihm eine Videobeurteilung aufgenommen.

Open Hi-Hat Schlagzeug-Grooves

Schlagzeug weddingWird die Hi-Hat in einem Schlagzeug-Groove als „Open Hi-Hat“ gespielt,  fügt sie dem Groove eine weitere Spielebene zu, bzw. akzentuiert den Schlagzeugrhythmus. Das macht ihn interessanter und bei richtiger Spielweise klingt eine angeschlagene offene Hi-Hat schön und aufregend. Damit dieser zusätzliche Akzent Wirkung erzielt, muß er ganz genau gespielt werden. Voraussetzung dafür ist ein guter Sitz, der sich auf dem „Drumhocker“ richtig ausbalanciert.

Viele Schlagzeuganfänger beginnen leider, auch zusammen mit vielen Schlagzeuglehrern, die Bassdrum aus dem Bein heraus, anzuschlagen. Das ist eine falsche Anfängertechnik und macht sich spätestens negativ bemerkbar, wenn wir die neue Ebene, die Open-HiHat, dazu spielen wollen. Beginnt der Schüler damit, die Bassdrum aus dem Bein zu spielen, kann sich weder der Sitz, noch die Balance, noch das Fußgelenk richtig ausbilden und der Spieler, die Spielerin sind darauf angewiesen, sich auf den Pedalen abzustüzen. So kann die Open-HiHat nicht im richtigen Rhythmus eingesetzt werden, da der Körper immer wieder Halt auf den Pedalen sucht und es entwickelt sich ein ständiger Kampf um die Position und das ist das letzte, was beim Schlagzeug-Spielen passieren sollte. Richtig dagegen ist es, aus den Fußgelenken zu spielen und mit Hilfe der Balance und einem dadurch guten Sitz, die Fußgelenke je nach Bedarf frei einsetzen zu können. Nur so haben wir Schlagzeuger/innen überhaupt die Chance, einen Open-HiHat-Groove in Time spielen zu können.

Hat ein Spieler/in die richtige Technik, um mit einem fortgeschrittenen Groove zu beginnen, kommt es darauf an, das Öffnen und Schließen der Hi-Hat, richtig in die Bewegung zu integrieren. Die Hi-Hat geht auf einer bestimmten Zählzeit auf und auf einer bestimmten Zählzeit zu. Sie wird also rhythmisch genau in die Zählzeiten eingepasst. Wir öffnen und schließen im Rhythmus.

Einige Beispiele

Wenn wir den Hi-Hat-Akzent auf einer „4+“ im Achtel-Takt offen anschlagen wollen, wird diese ganz genau auf „4+“ geöffnet. Gleichzeitig zum Öffnen kommt der Stock von oben und schlägt die Hi-Hat punktgenau auf „4+“ an. Geschlossen wird die Hi-Hat wieder auf genau der nächsten Zählzeit, nämlich der nächsten „1“.  Auch hier schlägt der Stock die gleichzeitig geschlossene Hi-Hat auf „1“ punktgenau an.

Spielen wir in einem Sechzehntel-Groove die Open-Hi-Hat auf „2e“ , dann wird diese genau auf dem nächsten Sechzehntel, der „3“ , geschlossen.

Mit einer richtig gespielten Technik wird es öfter passieren, dass beide Füße und Hände sich in der Luft befinden. Damit dann der Rhythmus nicht zusammenfällt, muß die Zeit  ausbalanciert werden und dafür benötigt es einen richtigen Sitz. Das Schlagzeug wird aus der Mitte des Körpers heraus gespielt !

open hi-hat

 

Schlagzeug Basics

Schlagzeug BasicsNicht nur Schlagzeug Anfänger müssen sich mit den Schlagzeug Basics beschäftigen, sondern auch Fortgeschrittene und Profis werden sich immer wieder damit befassen. Schlagzeug Basics bedeutet, dass sie die Basis sind, auf die sich alles andere aufbaut. Und je solider wir die Schlagzeugbasics zur Verfügung haben umso einfacher lässt es sich darauf aufbauen.

Doch was sind die Basics für das Schlagzeugspiel?

Schlagtechnik:

Technik am Schlagzeug bedeutet wie ich etwas spiele. Welche Bewegung hat der Schlagzeuger, die Schlagzeugerin zur Verfügung, um das gewünschte Ergebnis dann auch zu hören?  Ein wichtiger Teil dieser Bewegungstechnik sind die Rudiments, die Handsätze. Spiele ich z.B. einen Lauf über die Toms, kann ich diesen mit Single Stroke oder mit Double Stroke spielen. Dazu kommt dann noch, dass ich die Stöcke im jeweiligen Handsatz mit Upstrokes spielen kann oder sie von Trommel zu Trommel gleiten lasse. Die Technik ist dann dabei erstens der Handwechsel (also Single Stroke oder Double Stroke) und zweitens die Bewegungstechnik der Stockspitzen (also Upstroke oder eine Art Tap).

Die folgenden Handsätze sind Schlagzeug Basics: Single Stroke, Doublestroke und Paradiddle. Die Basis Stroketechnik ist der Upstroke.

Rhythmus Lesen

Jemand, der sich ernsthaf mit Musik auseinandersetzt, braucht Kenntnisse im Rhythmuslesen. Dabei meine ich die Fähigkeit kleine Rhythmus-Melodien zählen und gleichzeitig spielen zu können. Schlagzeug-Grooves vom Blatt spielen zu können ist meiner Meinung nach nicht so wichtig. Rhythmus in einem langsamen Tempo mit Ganzen, Halben, Viertel, Achtel, Sechzehntelnoten und natürlich punktierten Noten vom Blatt spielen zu können, gehört zur Basic dazu.

Hören

Letztendlich möchten alle Musikliebhaber das Ergebnis, die Musik, genießen, bzw. als Spieler, Musik „machen“. Zum „Musik-Machen“ gehört definitiv Musik-Hören dazu. Für eine gute Basis am Schlagzeug halte ich es für wichtig, dass einfache Musikstile erkannt werden, und das mindestens einmal ein einfaches Lied transkribiert wurde. Das bedeutet, dass die Schlagzeugstimme eines langsamen, aber doch abwechslungsreichen Liedes heraus gehört und dann aufgeschrieben werden kann. Diese Arbeit schult das musikalische Ohr.

Koordination

Das Schlagzeug ist wohl das Instrument mit dem höchsten Anspruch an unsere Koordinationsfähigkeit. Wie alles andere auch, kann die Schlagzeugkoordination immer weiter verbessert werden. Koordination steckt besonders in den Schlagzeug-Begleit-Grooves und relativ einfach sind einfache Rock-Rhythmen zu koordinieren. Deshalb beginnen Anfänger auch mit einfachen Viertel-, Achtel- und Sechzehntel-Rock Grooves die auf binäre Achtel basieren. Als gute Basis halte ich es aber für wichtig, dass neben den einfachen Rock-Grooves  weitere mit „Open Hi-Hat“ erlernt werden und darüber hinaus, 12/8tel Grooves, der Basis-Schul-Bossanova und ein simpler Swingbeat.

Alle hier genannten Bereiche sollten in einem mittleren Tempo mit guter Bewegung und gleichzeitigem Zählen ohne Temposchwankungen bewältigt werden können.

Cooles Konzert in Berlin – Binhan Quimor

drumtrainerDas letzte Konzert auf der Bühne des Kenako-Festivals gab Binham Quimor aus Guinea Bissau. Er sang und begleitete sich selbst mit einer halbakustischen Gitarre. Binhan, der genau Binhanquinhe Quimor heißt, ist ein berühmter Musiker in seinem Land. Er begann seine Karriere bereits im alter von 14 Jahren und singt in verschiedenen Dialekten Guinea Bissaus.

drumming lessons

Es war ein ganz wundervolles, sehr persönliches Konzert und ich hätte mir gewünscht, dass er nicht oben, übrigens ganz allein ohne jede weitere Begleitung, auf der Bühne steht, sondern mitten unter uns, seinem Publikum. So sind dann auch einige seiner Fans, die ziemlich offensichtlich auch aus Guinea Bissau stammten, zu ihm auf die Bühne gegangen und haben ihn umtanzt. Es war eine ganz tolle Stimmung und wieder einer der schönen Momente auf dem Kenako-Fest.

Nun ist das Kenako-Fest zu Ende und wir können nur hoffen, dass es im nächsten Jahr wieder stattfindet.

Aber nicht nur die Konzerte haben das Fest zum Erfolg geführt, sondern auch die schönen Marktstände und das leckere Essen.

Musikmarkt

rudiments

Afrochanson in Berlin

Die Gruppe Afrochanson bespielte am Samstag Abend die Bühne des Kenako-Festivals 2016 auf dem Berliner Alexanderplatz.

Stockkontrolle

drumming lessonsJean-Paul Musungay ist Gründer der Band  Afrochanson und komponiert alle Lieder selbst. Seine Lieder handeln vom Alltag und den Problemen der Länder, aus denen die Musiker stammen, Angola, Südafrika, DR Kongo und Mosambik. In die Kompositionen fließen darum natürlich auch die verschiedenen Musikstile dieser Länder ein. Musik mit Herz und Seele beschreibt Jean-Paul seine Musik und tourt mit ihr schon seit fast 10 Jahren durch Deutschland und Europa. Das Repertoire umfasst Balladen, A-Capella-Gesang, Zouke-yo, Afrobeat, Chanson, Cha Cha Cha, traditionelle und afrikanische Pop-Musik.

Schnupperkurs schlagzeug

Die Stimmung ist gut und es wird viel getanzt, u.a. auch auf der Bühne…

handhaltung

 

Berlin Alexanderplatz – Wiyaala

beste schlagzeugerin in berlin Wiyaala, eine Sängerin aus Ghana, wird auch „The Young Lioness of Africa“ genannt. In ihrer Heimatsprache, Sissala, der Sprache in der sie neben Englisch auch singt, bedeutet dies wörtlich übersetzt: die Handelnde. Und das passt ganz genau zu Wiyaala die eine vor Energie strotzende Persönlichkeit ist. In ihrem Heimatland ist sie ein Star und auch auf der Kenako-Bühne auf dem Berliner Alexanderplatz wird sie sofort so wahrgenommen. Mit ihrer vierköpfigen Band spielt sie Afro-Pop vom feinsten und bezaubert durch ihren athletischen Körper und immer wiederkehrende tolle Tanzeinlagen.

finde besten berliner schlagzeugunterricht

Kenako 2016 in Berlin – Ahmed Soura und Moussa Coulibaly

Drumlesson Ahmed Soura ist ein professioneller Tänzer und Choreograph aus Burkina Faso. Er arbeitete von Anfang an mit an dem von Christoph Schlingensief gegründeten Operndorf in Ouagadougou, der Hauptstadt von Burkina Faso. Auf dem afrikanischen Kenakofest in Berlin trat er am Sonntag, den 5. Juni, allerdings als Sänger auf. Wichtig ist ihm dabei die Botschaft seiner Texte, die unter anderem zu mehr Wachsamkeit aufrufen.

Griot musiker  Mit ihm auf der Bühne stand der Griot-Musiker Moussa Coulibaly, der ebenfalls aus Burkina Faso stammt. Dazu spielte ein weiterer Musiker mit seinem Laptop Sounds, die zum Teil fehlende weitere Trommeln ersetzten.

ich suche guten schlagzeugunterricht berlin

Die Stücke waren mal modern, mal traditionell und es wurde viel improvisiert. Moussa erfreute das Publikum mit Talking Drum, Ngoni, seinem Hauptinstrument, dem Balafon und seinem Gesang.

Afro cuban music

Die Tanzeinlagen von Ahmed waren voller Energie.

musikübungsräume

 

Eine ganz tolle Nummer….ich bin nicht durchgestiegen, habe aber trotzdem getanzt….

Zwei tolle Musiker mit einem sehr persönlichen und gelungenem Auftritt. Das sind die besonders schönen Momente beim Kenako (es ist an der Zeit) Festival in Berlin.

Das Wetter spielte mit in diesem Jahr. Von heiß bis warm bis kühl, aber immer sonnig! So waren auch die Marktstände gut besucht und vor allem wurden die Teilnehmer mit leckerem afrikanischem Essen versorgt. Es gab Essenstände mit senegalesischem Essen, mit Gerichten aus Ghana, aus Ruanda, Burundi und auch aus dem nördlichen Teil Afrikas, nämlich Falafel und co…. Auch die Marktstände, bei denen es etwas zum Mitnehmen gab, konnten ihre Ware sehen lassen. So kaufte sich eine Freundin von mir eine besonders schön gearbeitete Hüfttasche aus Leder. Ich selber habe mir für meine Küchenausstattung einen dreiteiligen Korb aus buntem Bast zum Hinhängen mitgenommen. Und es gab natürlich sehr viel Zeugs zum Anziehen, einen CD-Stand mit Weltmusik, wobei ich immer Salsa hören konnte wenn ich vorbeischlenderte. Ein Stand mit einem Verkäufer aus Ghana bot Moringa und Moringasamen an. Ich selbst verzehre regelmässig Moringa, hatte aber noch nie die Samen gesehen oder probiert. Also habe ich mir davon ein kleines Päckchen für 5€ mitgenommen. Dieser Stand hatte auch ein wunderschön gemachtes Pferd aus Perlen zu verkaufen. Es war ein Kunstwerk und entsprechend teuer. Das mußte ich stehen lassen, hoffe aber, dass es einen guten Käufer, oder Käuferin findet. Am besten selbst mal über den Markt schlendern.