Karneval Berlin 2015 Impressionen

Ein StimmrohrIn diesem Jahr wäre der Karneval der Kulturen in Berlin fast ausgefallen. Der Karneval ist eigentlich mein Lieblingsfest und ich war froh, dass er dann doch stattfand. Hier und da gab es, vielleicht deshalb, Lücken in den Händlerreihen. Wie immer gab es aber Stände mit kleinen Perkussionsinstrumenten, die auch preiswert zu haben waren. Rassel, Shaker, kalabasse

 

Unter den anderen Händlern waren nicht nur die üblichen Tuch- und Kleiderstände, sondern auch Originelles wie z.B. diese Möbel aus Schiffsplanken.Tanzen auf Bootsplanken xdrum

Und diese Karnevalsmasken. Masken für den karneval

Leider habe ich zum ersten mal eine Bratwurstbude auf dem Markt entdeckt. Es gab aber immer noch die vielen afrikanische Imbissstände. Ich habe mir einen von den gegrillten Fischen erlaubt und dazu frittierte Kochbananen mit einer höllisch scharfen Paste gegessen. Das war sehr lecker.

Bühnenauftritt

Auf der Eurasia Bühne spielte eine polnische Band Reggae. Auch wenn vor der Bühne nur die Kleinen getanzt haben, ist die Band bei dem Publikum gut angekommen.

Polnischer Raggae

 

 

 

Als ich dann weiter zum Blücherplatz schlenderte, fehlte der wichtigste Teil des Festes, nämlich die echten Djembefola mit ihren Trommlern. Der ganze Bereich, wo jedes Jahr auf dem Blücherplatz „incognito“ wirklich afrikanisch getrommelt wurde, war mit großen Gittern abgesperrt. Ich war sicher nicht die einzige, die diesen Teil des Karnevals vermisst hat.

Musimk aus dem tschad Als ganzes Konzert habe ich am Sonntagnachmittag das Konzert von Willy Sahel, einem Sänger und Gitarristen aus dem Tschad, auf der Farafina Bühne gehört. Seine Band war international besetzt. Ein deutscher Trompeter, ein Japaner am Bass und der Schlagzeuger kam aus Kamerun. afrikansischer DrummerDas Konzert war relativ popig und er hat auch ein Lied von Sting auf französisch gesungen (Englishman). Afro PopDie Musik war gut, die Bühne schön bunt und dazu hat auch noch die Sonne geschienen, watt willste mehr ?

Außerhalb von den großen Bühnen wurde fleißig weiter musiziert..

Kora, cora, senegalPunkmucke

peruansiche Flöten Strassenmusikant

Und neben all der Musik gab es natürlich auch jede Menge Menschen zu bestaunen. Volksmusikschöner tänzer und musiker

Rock Pop Jazz Schlagzeug

Spass am Schlagzeugspiel

Das Schlagzeug ist ein junges Instrument. Es hat unendlich viele Klang und Rhythmusmöglichkeiten und mit ihm kann ein Schlagzeuger Rock, Pop, Jazz, genauso wie traditionelle Indische, Brasilianische oder Afrikanische Rhythmen spielen. Und weitere Musikstile wie Reggea, Hip-Hop, Drum’n’Bass, Punk, Soul, R’n’B, Rock’n’Roll, Krautrock, Blues, Heavy Metal, Speed Metal und alle ungenannten natürlich auch!  Es ist außerdem das schnellste und dynamischte unter den Instrumenten. Allerdings, nur sehr wenige Schlagzeuger schaffen es, all diese Möglichkeiten spielen zu können. Das liegt natürlich zum einen daran, dass unterschiedliche Musikstile unterschiedliche Techniken benötigen. Es liegt aber auch am Musikbusiness, und dass ein professioneller Schlagzeuger oder Schlagzeugerin ihr Geld damit verdienen müssen. Das bedeutet, dass sich der Berufsschlagzeuger/ in in einer Szene, in einem bestimmten musikalischen Umfeld, bewegen muß, um gebucht werden zu können. Und so spezialisieren sich Berufsschlagzeuger ungewollt, denn es wird natürlich für den nächsten Job geübt und nicht für einen Bereich, in dem es keine Konzerte gibt. Also auch das Musik-Business trägt dazu bei,wie sich ein Schlagzeuger entwickelt. Da die meisten Berufsanfänger vorher nicht genau wissen, wohin Ihre Karriere verlaufen wird, ist es ratsam, mit einer guten Technik darauf vorbereitet zu sein, sich bei Bedarf in jeden Musikstil einarbeiten zu können.
Für Hobbyschlagzeuger ist eher der eigene Geschmack entscheidend und so kann er oder sie sich relativ schnell nach der Grundausbildung am Schlagzeug direkt auf den Weg zur Lieblingsmusik begeben. Oft ist das dann Rock-Musik, denn diese lässt sich relativ schnell und einfach vom Schlagzeug begleiten.

Wie bei vielem anderen, ist der Weg das Ziel ! Wer Spaß an Musik und am Instrument hat, braucht sich nicht wirklich Gedanken zu machen, wohin die Reise geht.

Syncopation

Downbeat-OffbeatBetonte Noten auf „leichten Plätzen“ in einem Takt werden synkopiert genannt, es sind Synkopen. Sie können allein vom Rhythmusinstrument gespielt werden, oder von einem Melodieton oder mit einem Akkord, z.B. vom Piano. Und natürlich auch gleichzeitig von mehreren Instrumenten oder dem Sänger, der Sängerin. In der Big Band spielen z.B. die Bläsersätze oft synkopierte Rhythmen im Takt und bringen so den typischen Drive in diese Musik.

Ein Rhythmus in einem Takt besteht immer aus schweren Plätzen und leichten. Die 1,2,3,4 im 4/4tel Takt sind in der Regel immer die schweren Taktteile. In einem Achtelrhythmus sind dann die leichten die „+“ und in einem Sechzehntel Rhythmus werden die „+“ auch zu „schweren“ Taktteilen und die „a“ und „e“ sind die leichten, die synkopierten.

Syncopation treibt die Musik voran, macht sie tanzbar und gestaltet sie so, dass der Zuhörer aufmerksam wird und Lust bekommt, weiter zuzuhören. Richtig gespielt sind sie der dynamische Faktor in der Musik, sozusagen der Motor. Werden sie allerdings nicht genau gespielt, verlieren sie ihre Wirkung.

Mit meinen Schülern arbeite ich mit dem amerikanischen Standardwerk „Syncopation“ von Ted Reed. Es ist ein hervorragendes Schlagzeuglehrbuch und die Übungen lassen sich auch für alle anderen Bereiche des Schlagzeugspiels modifizieren. Die Übungen sind so aufgebaut, dass als erstes die schweren Taktteile, im Englischen „Downbeats“ genannt, gefestigt werden. Das ist auch richtig, denn wenn diese nicht wirklich verinnerlicht sind, können die synkopierten Noten nicht genau gespielt werden.

Üben mit dem Metronom

Bevor ein Schlagzeuger beginnt, mit dem Metronom zu üben und zu arbeiten, sollte ein grundsätzliches Verständnis von Schlagzeugtechnik und Tempo vorhanden sein. Das gilt natürlich auch für alle anderen Instrumentalisten und Sänger und Sängerinnen. Das Metronom kann uns nicht beibringen, im Tempo zu bleiben, sondern es kann uns nur aufzeigen, wie das exakte Tempo ist.Zeitmesser

Ein großer Fehler, der oft bei der Arbeit mit dem Metronom gemacht wird, ist, sich an dieses zu hängen. Es wird also nicht mehr selber die innere Uhr beansprucht, sondern die äußere. Das ist in jedem Fall zu vermeiden. Wir wollen uns mit dem Metronom überprüfen und unsere Technik, die zum Halten des Tempos nötig ist, verbessern.

Von Natur aus hat jeder Mensch ein „Lieblingstempo“. Also das Tempo, in dem sich der Musiker wohlfühlt und zu dem er ungeübt immer wieder hinstreben möchte. Wird ein Tempo verlangt, dass sich nahe an diesem befindet, landen wir ungeübt ziemlich sicher wieder bei diesem Tempo.

Wollen wir nun unser Tempogefühl verbessern und uns sicher in möglichst vielen oder vielleicht sogar allen Tempi bewegen, sollte als erstes das „Lieblingstempo“ erkannt werden, und als zweites das „unliebsamste“. Und mit diesem beginnen wir. Sollte das schon ein schnelleres sein, halbieren wir das Tempo. Also z.B. dieses Tempo ist bei 86 Schlägen pro Minute, dann ist es sinnvoll mit dem Tempo 43 zu beginnen. Jetzt ist es wichtig, sich lange mit diesem Tempo zu beschäftigen. Also wie fühlen sich die Viertel an, wie die Achtel in dem Tempo usw.. Es kann am Pad geübt werden oder aber auch nur mit der Stimme.  Eine sehr schöne Übung ist, das Metronom anzustellen, „laut mit zu klicken“, den Raum zu verlassen, dann zurück zum Metronom zu gehen und zu hören, ob das Tempo beibehalten wurde. Läuft das gut, spielen wir Tempowechsel, verschiedene Rhythmen und zuletzt Schlagzeuggrooves in dem Tempo. Ist Tempo 43 jetzt bekannt und wir können leicht dazu spielen, wird verdoppelt auf 86 und danach wenn möglich nochmal verdoppelt auf 172. In diesen gedoppelten Tempi zu spielen, dürfte jetzt keine großen Schwierigkeiten mehr bereiten.

Dann ist der nächste Schritt mit einem Tempo zwischen dem Lieblingstempo und dem gerade geübten Tempo zu arbeiten. Also sagen wir das Lieblingstempo ist 72, geübt haben wir 43, dann arbeiten wir jetzt mit dem Tempo 62 und üben natürlich gleichzeitig das Tempo 124 mit. So kann sich Tempo für Tempo durchgearbeitet werden.

Spielen wir mit dem Metronom in einem uns bekannten Tempo, empfehle ich meinen Schülern, sich vorzustellen, das dass Metronom ein Mitspieler ist, z.B. der Bassist. Das macht mehr Spaß.

Es gibt noch sehr viel mehr Möglichkeiten mit dem Metronom zu üben. Seid kreativ oder schaut bei Gelegenheit wieder auf meinem blog, für weitere Beiträge dazu, vorbei….

Foto: Wikipedia/Willtron

Die „Time“

Time ist ein englisches Wort um das Zeitgefühl einer Musik zu beschreiben. „Playing Time„, „He Plays a good Time„, „don’t lose the Time“ …..Oft glauben Schlagzeuger , und natürlich auch andere Instrumentalisten und Sänger/innen, dass es nur eine Art von Time gibt. Das ist natürlich nicht richtig. Im Prinzip hat jede Musik, sogar jeder Musiker seine ganz spezielle Time. Darum ist es auch so schwierig für eine Band, miteinander zu grooven. Die einzelnen Musiker müssen sich nicht nur aufeinander einlassen, sondern brauchen auch die gleiche Vorstellung von der Time, die sie spielen wollen und am besten haben sie eine ähnliche Technik um die gewünschte Time spielen zu können. Hier in Berlin spielen z.B. sehr oft Musiker zusammen, die an der gleichen Universität studiert haben. Das ist kein Zufall, sondern sie können sich vom Feel, von der Time, vom rhythmischen Inhalt der Musik her, gut verstehen.

Die metronomisch genaue Time ist eine Spielzeit, die mit dem Einsatz von Drumcomputern sehr wichtig geworden ist. Die Zuhörer sind inzwischen daran gewöhnt, dass das Metrum, ein deutsches Wort für Time, exakt gespielt wird. Allerdings sind wir Menschen „von Haus aus“ nicht für die metronomisch genaue Zeit gemacht und müssen uns furchtbar anstrengen, also sehr viel üben, um so extrem gleichmäßig spielen zu können.

Jede Time kann ein anderes Gefühl ausdrücken und hat die Berechtigung gespielt zu werden. Für einen professionellen Schlagzeuger ist genau das die wichtigste Aufgabe! Natürlich muß er auch den Ablauf strukturieren, aber wenn er ein passendes Zeitgefühl, die passende Time, spielt, kann sich die Musik erst richtig entfalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Metronom

Metronom
Ein elektronisches Metronom mit Resonanzkörper

Richtig genutzt, ist das Metronom eine gute Hilfe um die Time, den Groove, also einen gleichmäßigen Rhythmus, zu spielen. Das Metronom ist aber nicht für Musik-Anfänger geeignet. Es kann sogar mehr schaden als helfen, wenn es zu früh zum Einsatz kommt. Viele Schlagzeuglehrer stellen dem Schüler ein Metronom vor die Nase, sobald dieser zwei Stöcke halten kann und (natürlich) nicht die geforderten Rhythmen in einer heutzutage geforderten Genauigkeit spielt. Das führt dann leider dazu, dass die innere Uhr nie richtig „ticken“ kann, denn es wird sich an das Metronom „rangehängt“ oder die „richtige Time“ auf Kosten der „richtigen Technik“ erzwungen. Erst wenn der Musiker ein gewisses Maß an Rhythmusfestigkeit gewonnen hat, kann die Arbeit mit dem Metronom beginnen. Das Metronom ist für den rhythmischen Feinschliff.

Je nach Bedarf, also, ob es darum geht, professionell oder nur im stillen Kämmerlein Musik zu machen, kommt das Metronom ganz unterschiedlich zum Einsatz. Wann also sollte damit begonnen werden? Das fragen auch oft meine Schüler und ich erkläre dann meistens, dass es erst nötig wird, wenn ein Studiotermin in Aussicht ist. Im Studio wird ein viel genauerer metronomischer Rhythmus erwartet, als z.B. bei einem Live Konzert. Und dafür muß zumeist extra geübt werden.

In erster Linie wird die Time, der exakte Rhythmus, durch die richtige, bzw. eine gute Technik gehalten. Wir Menschen sind gedanklich oder durch Hören nicht in der Lage, über einen längeren Zeitraum eine gleichmäßige Time zu spielen. Unser Körper allerdings, z.B. Arme und Beine, kann es zuverlässig erlernen, einen Rhythmus gleichmäßig beizubehalten. Dies geschieht durch eine gleichmäßige, effektive Bewegung und wird eingeprägt durch viele Wiederholungen. Wenn uns nun beim Üben ein Metronom unterstützt, können wir unsere Bewegungen exakt in das jeweilige Tempo „einpassen“. Das speichern unsere Muskeln ab und sie können dies dann bei Bedarf abrufen. So hat der Schlagzeuger oder die Schlagzeugerin ihre Konzentration frei, um zu gestalten, um mit anderen Musik zu machen, oder um überhaupt sich oder den Mitspielern zuhören zu können.

Foto: Langec/ Wikipedia

 

 

 

 

Reinhold Messner in Berlin

Leben

Was hat ein Vortrag von Reinhold Messner an der UDK hier in Berlin mit Musik oder Schlagzeug zu tun? Auf den ersten Blick nur, dass ich ihn als Schlagzeugerin und „nicht- Bergsteigerin“, toll finde, bzw. das, was er in seinem Leben so alles angestellt hat. Auf den zweiten Blick gibt es aber immer wieder Parallelen zu Musikern und deren Leben, und natürlich auch zu Rhythmus. Außerdem mag ich es wie Reinhold Messner spricht.

Musik machen
Bergsteigen

In seinem Vortrag an der UDK hat er über sein Leben erzählt, von seiner Zeit als Kind bis ins Hier und Jetzt. Untermalt wurde das ganze von Fotos, die auf eine große Leinwand projeziert wurden. Vieles davon war mir schon bekannt, aber es gab auch einiges Neues. Und dann ist es natürlich etwas besonderes gewesen, ihn nicht im Fernsehen zu hören und zu sehen, sondern direkt vor ihm zu sitzen.

 

Miles Davis Musikgigant

Eine interessante Aussage war, dass Mut das Pendant zu Angst ist. Wer keine Angst hat, braucht also keinen Mut, diese zu überwinden. Da könnte jeder mal überlegen, wofür er oder sie Mut braucht, also wo die eigene Angst steckt. Ich z.B. habe Angst ungesichert in großer Höhe zu sein und habe beschlossen keinen Mut aufzuwenden um dies zu überwinden. Allerdings die Angst auf die Bühne zu gehen und zu spielen, dafür habe ich meinen Mut gebraucht.

AutogrammeEine andere interessante Aussage war: „Die Pflicht hat mich am Leben gehalten.“ Damit meinte er wohl nicht seine Autogrammpflicht…

Autogramme geben
Autogrammpflicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Worte „Nachmachen ist einfacher als Vormachen“ trifft natürlich voll und ganz auf das Musikerleben zu. Ein Pendant zu Messner wäre da z.B. Miles Davis, der auch immer seiner Zeit voraus war.

Als Messner alle „hohen“ Ziele abhanden gekommen waren, da er alle hohen Berge in allen möglichen Variationen bestiegen hatte, suchte er das Abenteuer in der Ebene. Und war wieder ein Vormacher indem er allein die Wüste Gobi durchquerte oder zu zweit, unter ganz eigenen Bedingungen, die Antarktis.

Rhythmus und Bergsteigen
Bergsteigen im Rhythmus

Und apropos Abenteuer. Für Ihn hat Abenteuer mit Eigenverantwortung zu tun. Klettern allein ist kein Abenteuer, sondern Sport. Aber sich seinen Weg ins Ungewisse zu bahnen, das ist Abenteuer. Und als er seine Abenteuer in größere Dimensionen gelegt hatte, nämlich den höchsten Bergen oder der größten Wüste, wurde ihm klar, dass er damit auch länger seinen eigenen Zweifeln und Fehlern ausgesetzt war. Reinhold Messner hat viele seiner Abenteuer ganz allein bestritten. Obwohl er gern mit anderen Menschen Freude und Leid teilt, wollte er wissen, ob er auch allein mit sich zurecht kommt. Er kam damit zurecht und ist der Meinung, dass, wer nicht längere Zeit allein mit sich sein kann, den anderen nicht zumutbar ist.

gedankenGanz interessant waren auch seine Gedanken zu den Wünschen der Menschen, zu beherrschen, bzw. in seinem Fall, hohe Berge zu besteigen. Er betont ja immer wieder, dass es dekandent ist und nur der Mensch nach so einer unsinnigen Tat streben kann. „Nur der Mensch kann Sinn geben und je mehr Sinn vorhanden ist, desto größer werden die Wünsche.“

Reinhold Messner hatte als Kind Keuchhusten und war nicht unbedingt dafür prädestiniert, all diese Abenteuer zu begehen und zu bestehen. Er sagt von sich selbst, dass er ein ganz durchschnittlicher Mensch ist und der einzige Unterschied zu anderen ist, dass er nicht aufgibt.

Für mich als Schlagzeuglehrerin hörte ich natürlich gern diesen Satz, der zum Ende des Vortrags fiel: „Wer wissen bekommt, sollte es auch zurückgeben“.

Der Vortrag dauerte ca. 2 Stunden und war definitiv kurzweilig.

gehen  schritt gehen

Musikerwitze Teil 2

In diesem Beitrag habe ich wieder einige Witze über Musiker zusammengestellt. Überlegt Euch gut, wem ihr sie weiter erzählen könnt. Vorsicht ist bei eitlen Musikern gegeben, denn manche von ihnen, fühlen sich doch tatsächlich angesprochen.

DirigentEin Musiker eines Symphonieorchesters ruft das Büro an und möchte mit dem Dirigenten sprechen. Da bekommt er die Mitteilung das der Dirigent verstorben ist. Danach ruft der Musiker noch ganze 25 mal im Büro mit derselben Frage an. Darauf fragt ihn der Angestellte, warum er denn immer wieder anruft und nach dem Dirigenten fragt. Sagt der Musiker: Ich kann es einfach nicht oft genug hören.

FagottWas ist der unterschied zwischen einem basson und einem Trampolin? Wenn du Trampolin springst ziehst du dir die Schuhe aus.

CellistWas ist der Unterschied zwischen einer Bratsche und einem Cello ? Das Cello brennt länger.

drummerWie heissen die Leute, die immer mit Musikern zusammen sind? Drummer.

Musikerwitze Teil 1

In diesem Blogbeitrag habe ich einige Musikerwitze zusammengestellt. Wenn Euch einer davon gefällt, könntet ihr ihn ja z.B. in der nächsten Probe zur Auflockerung an den Mann oder die Frau bringen. Aber Vorsicht, ich habe schon erlebt, dass sich der eine oder die andere Musiker/ Musikerin persönlich angesprochen gefühlt haben…..

Viel Spaß beim schmunzeln und weiter erzählen!

Rhythmusgitarre
Wie bekommst Du einen Gitarristen dazu, aufzuhören zu spielen ? Leg Ihm Noten hin ..

Geige und Schlagzeuzg
Was bestimmt einen Viertelton ? Zwei Violinen, die den selben Ton spielen.

Bratsche
Auf einer Viola Konferenz machte ein Gerücht die Runde, dass einer der Bratschisten 32tel Noten spielen könnte. Als derjenige gefunden wurde, wurde er gefragt ob es stimmt. Als er bejahte wurde er gebeten eine zu spielen….

 

Fagott
Wie unterscheidet sich ein Fagott von einer Zwiebel ? Niemand weint wenn ein Fagott in zwei geschnitten wird.

Quetschkommode
Was ist ein echter Gentleman ? Jemand der Akkordeon spielen könnte, es aber nicht tut.

dudelsack spieler

Warum gehen Dudelsackspieler während sie spielen ? Um dem Lärm zu entkommen.

bandprobe
Ein Schlagzeuger und ein Gitarrist streiten während einer Probe. Als sie gefragt wurden was denn los sei, antwortete der Drummer, dass der Gitarrist seine Sticks durch den Raum geschleudert hat. Darauf sagte der Gitarrist, dass er es ja provoziert hätte, denn vorher hat er ihm eine Gitarrenseite verdreht und wollte nicht sagen welche….

 

 

Schlagzeug und Saxophon

Drums und Saxophon
Altsaxophon

Das Saxophon spielt eine sehr wichtige Rolle in der modernen Musik, ganz besonders im Jazz. Es wurde von dem Belgier Antoine Joseph Sax im Jahr 1840 erfunden und patentiert.

Das Saxophon ist ein Instrument aus Messing und gehört, anders als sein metallischer Korpus vermuten lässt, zur Familie der Holzblasinstrumente, da sein Ton mit Hilfe eines Rohrblatts  erzeugt wird.

Mit der Entwicklung des Jazz begann der Siegeszug dieses Instruments. Es hat sehr variable Klangmöglichkeiten und einen großen dynamischen Umfang. Inzwischen ist es auch bei Konzert- und Tanzmusik eines der beliebtesten Soloinstrumente.

Im Jazz gilt, dass sich alle anderen Instrumente am Saxophon orientieren. Das Saxophon spielt im „Small-Group-Jazz“ die Melodie und improvisiert diese. Das muß von dem Schlagzeuger (oder der Schlagzeugerin) begleitet werden. Das Saxophon und das Schlagzeug rahmen die Musik förmlich ein.

Jazz und Saxophon und Schlagzeug
John Coltrane am Saxophon und Elvin Jones an den Drums

Das Saxophon ist ein reines Melodieinstrument. Es kann nur einen Ton nach dem anderen von sich geben. Aber, im Gegensatz zum Schlagzeug, kann es den Ton bis zum nächsten halten. Das Schlagzeug ist auch ein Melodie- und Harmonie-Instrument. Es erzeugt aber nur ungestimmte und begrenzt anhaltende Töne.

Wenn der Zusammenhalt von Saxophon und Schlagzeug, aus welchen Gründen auch immer, nicht gegeben ist, dann leidet die ganze Musik darunter. Die Energie der Musik kann sich nicht entfalten, die Band kann nicht grooven.

Hier ein „heavy duty“ Saxophon-Schlagzeug-Duett mit Jeff Coffin Saxophone + Carter Beauford Drums.