Das Zählen oder Sprechen von Rhythmus ist eine hervorragende Methode, um den Rhythmus zu verinnerlichen und sich darüber hinaus beim Spielen selbst kontrollieren zu können. Was ein Musiker nicht zählen oder auf eine andere Art verbal ausdrücken kann, kann er auch nicht richtig spielen. In der traditionellen Musik, wie z.B. in der indischen oder afrikanischen Musik kommt das Verbalisieren von Rhythmus, bevor er gespielt wird. Bei der indischen Musik bleibt die Zählweise sogar Teil der Musik. Als Intro oder Interlude werden
Binär-Ternär

Binäre und ternäre Rhythmen und Takte sind die zwei unterschiedlichen „Familien“ im Rhythmus. Als Musiker lernen wir, diese beiden „Familien“ zu unterscheiden und der Aufgabe entsprechend zu spielen. Binär Eine durch zwei teilbare Zahl ist eine binäre Zahl. In Bezug auf Rhythmus bedeutet es, dass Taktarten und Notengruppen die durch die Zahl 2 teilbar sind, als binäre Rhythmen bezeichnet werden. Binäre Rhythmen sind z.B. Achtel oder Sechzehntel. Ternär Ternär bedeutet, dass eine Zahl durch 3 geteilt, eine gerade Summe ergibt. Ternäre Rhythmen sind
Charlotte Greve – Saxophon

Charlotte Greve ist eine junge deutsche Saxophonistin, die mit ihrem erfrischenden und gefühlvollen Sound überzeugt. Inzwischen 28 Jahre jung, begann sie mit acht Jahren Flöte zu spielen, um dann mit 16 auf das Altsaxophon zu wechseln. Sie studierte und spielte 6 Jahre in Berlin und bekam dann ein DAAD-Stipendium für New York. Nach eigenen Aussagen sind ihre wichtigsten Lehrer und Mentoren John Hollenbeck, Greg Cohen, Peter Weniger, Kurt Rosenwinkel, Billy Drews und Mark Turner. Nach ihrem Abschluss an der New Yorker Universität lebt sie in
Stick Control

Stick Control ist ein Standardwerk für die Kleine Trommel. Geschrieben wurde es von George Lawrence Stone und wird oft als die Bibel des Schlagzeugs genannt. 1993 wurde es zu Recht vom Modern Drummer-Magazin unter die besten 25 Lehrbücher für die Schlagzeugausbildung gewählt. Das Schlagzeugbuch Stick Control von G.L. Stone ist ein hervorragendes Buch um die Kontrolle der Stöcke, zu verbessern. Es ist ein Buch um schneller und flexibler spielen zu können und um Rhythmus, den Anschlag, sowie die technik für die
Syncopation – Ted Reed

„Syncopation“ bedeutet, dass ein akzentuierter Schlag auf einem nicht akzentuierten Platz im Takt gespielt wird. Diese Schläge, z.B. auf den Plätzen der Sechzehntel „a“ und „e“, geben einem Schlagzeuggroove einen treibenden Akzent. Hiermit fängt Musik an belebend zu wirken und es gibt eigentlich keine Musik die ohne synkopierte Akzente auskommt. Für den Zuhörer sind synkopierte Noten ein Genuss wenn sie richtig platziert werden. Leider ist das Spieltechnisch nicht einfach. Um Synkopation wirkungsvoll spielen zu können, müssen erst die Downbeats, also die schweren Plätze im
Kleine Trommel spielen – Anfänger am Schlagzeug

Die Kleine Trommel ist ein wichtiges Teilinstrument des „Modern Drum Set“. Wenn die Kleine Trommel nicht als einzelnes Instrument gespielt wird, sondern ein Teil des Schlagzeugs ist, wird sie auch „Snare-Drum“ genannt. Im amerikanischen wird der Klangteppich mit dem die Kleine Trommel ausgestattet ist, „snare“ genannt und daher kommt der inzwischen auch in Deutschland gebräuchliche Name, Snare-Drum. Ursprünglich stammt die Kleine Trommel aus Frankreich, bzw. wurde sie dort entwickelt um als Militärtrommel zu dienen. Musikalisch ist sie der Wegbereiter zur Melodie am Schlagzeug. Erst wenn
Möller Stroke – Akzente Technik

Ein schönes und wichtiges Ausdrucksmittel in der Musik ist der Akzent. Akzente setzen, also das Akzentuieren von bestimmten Höhepunkten in der Melodie, im Rhythmus oder auch in der Harmonie, gehören zu berührender Musik dazu. Für die Theorie der Akzentuierung innerhalb von Rhythmen hatte sich als erster Drummer Sanford Augustus Moeller (1886-1960), kurz genannt „Gus“, interessiert. Er war es der als Erster die Technik die dafür nötig ist, beschrieben hat. Festgehalten hat er die Technik in seinem Schriftwerk “ The Art of Snare Drumming „.
E-Drums

Viele meiner Schüler fragen mich zu Anfang, ob sie auch auf einem elektronischen Drumset spielen und üben können. Eigentlich ist am Anfang das Spielen auf einem akustischen Drumset richtig, da es aber ein lautes und auch großes Instrument ist, ist dies für einen Schlagzeuganfänger nicht immer möglich. Darum ist ein E-Drum eine gute Alternative. Inzwischen gibt es eine riesige Auswahl und auch die Qualität eines elektronischen Drumsets entwickelte sich rasant in den letzten Jahren zum positiven. Worauf also muß geachtet werden vor dem Kauf? 1.) Für
Schlagzeug-Performance bei d-drums

Am Sonntag, den 10.Juli 2016 gab es bei d-drums ein schönes „Sommer-Schlagzeug-Performance-Treffen“. Vier Schüler spielten ihre Unterrichtsarbeit vor. Anschließend wurde die Performance gemeinsam besprochen. Das hat nicht nur Spaß gemacht, sondern uns auch wieder näher an Rhythmus, Schlagzeug und Musik gebracht. Begonnen hat das ganze mit Christoph und einer acht-taktigen-Schlagzeugphrase. Der zweite Performer war Hennes. Er spielte ein zum Schlagzeugmarsch umarrangiertes Kleines Trommelstück. Steffen spielte eine Transkription Der vierte Performer war Ferdinand. Ferdinand spielte seine Transkription von „Love Hurts“. Da Steffen sich geschickt seiner Besprechung
Open Hi-Hat Schlagzeug-Grooves

Wird die Hi-Hat in einem Schlagzeug-Groove als „Open Hi-Hat“ gespielt, fügt sie dem Groove eine weitere Spielebene zu, bzw. akzentuiert den Schlagzeugrhythmus. Das macht ihn interessanter und bei richtiger Spielweise klingt eine angeschlagene offene Hi-Hat schön und aufregend. Damit dieser zusätzliche Akzent Wirkung erzielt, muß er ganz genau gespielt werden. Voraussetzung dafür ist ein guter Sitz, der sich auf dem „Drumhocker“ richtig ausbalanciert. Viele Schlagzeuganfänger beginnen leider, auch zusammen mit vielen Schlagzeuglehrern, die Bassdrum aus dem Bein heraus, anzuschlagen. Das ist eine falsche Anfängertechnik
