Soy de Cuba in Berlin

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Ich habe mir das Tanzmusical Soy de Cuba am Samstagabend am 13. April 2019 im Admiralspalast angesehen und angehört. Die Tänzer und Tänzerinnen waren ganz hervorragend und natürlich war es für mich eine ganz besondere Freude, dass für das Musical Livemusik gespielt wurde.

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Der Komponist und Pianist Rembert Egues war nicht nur selbst anwesend und hat für seine Musik und die TänzerInnen in die Klaviertastatur gehauen, sondern war auch Autor, Musikalischer Leiter und Stolz Kubaner zu sein.

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Kubanische Tänze wie z.B. die Rumba, der Mambo, Cha-Cha-Cha, Merengue, Salsa und den Reggaeton, den die Kubaner einfach mal in Cubaton umbenannt haben, wurden zu der entsprechenden Musik, der entsprechenden Clave auf höchstem Niveau getanzt.

Um der bewegenden Liebesgeschichte, die dem Musical zugrunde liegt, noch mehr Ausdruck zu verleihen, wurde das Stück von einem Erzähler während und zwischen den Szenen auf Deutsch gesprochen. Und natürlich wurde die Geschichte auch durch Gesang untermalt, was auf Spanisch geschah.

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Als Bühnenbild  gab es eine Leinwand im Hintergrund die hier und da Bilder aus Kuba und Havanna zeigte und die auch als Übergang zwischen Szenen fungierte, indem gefilmte Szenen mit den entsprechenden Darstellern eingeblendet wurden.

Im Zentrum der Geschichte steht die junge Ayala, die ihr Dorf verlässt um in Havanna als Tänzerin zu arbeiten. Schnell lernt sie, dass dies nicht so einfach ist und es auch Schattenseiten in der Großen Stadt gibt, und dass die schillernde Welt auch aus Intrigen, Eifersucht und Rivalität besteht.

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Das Stück hatte mehrere Szenen mit einer Pause zwischendrin. Begonnen hat das Ganze auf der Tabakfarm. Die nächste Szene spielte Ayalas Schritt nach Havanna. Im Rhythmus der Großstadt nannte sich die darauf folgende Szene. Danach gab es die verdiente Pause. Sowohl für die MusikerInnen, Tänzer und Tänzerinnen, als auch für das Publikum. Nach der Pause kam die Szene In der Welt der Tänzer. Danach die Choreographie für Licht und Schattenseiten. Und zum Abschluss natürlich ein Happy End, wie sollte es anders sein, mit dem Namen Ein Traum wird wahr.

Die kubanische Musik der sechsköpfigen Liveband und das Ensemble mit herausragenden Tänzer und Tänzerinnen, sowie die Choreografien voller Temperament, machen Spaß und überzeugen als hochklassige Musical-Kunst.

„Rhythmus und Lebensfreude pur!“, schwärmte der Kölner Stadt-Anzeiger.Und die Frankfurter Allgemeine Zeitung attestierte: „In Sachen Ensemble, Choreographie, Musikuntermalung und auch Präsentation fährt ‚Soy de Cuba‘ Erstklassiges auf.“

Für mich als Trommlerin ist es immer wieder schön Tanz und Rhythmus vereint zu sehen.

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