Jazzfest Berlin 2020

Ja, dass das Jazzfest nun in einen “Corona Lockdown Light” fällt, hätte sich im letzten Jahr niemand träumen lassen. Doch es ist tatsächlich Realität. Das Berliner Jazzfest kann aufgrund des neuen Virus Covid19 nicht wie gewohnt stattfinden.

Wie vieles was wegen dem neuen Virus nicht mehr mit persönlicher Päsenz stattfinden kann, wandert nun auch das Jazzfest Online.

Allerdings mußte ich leider schon in den letzten zwei Jahren feststellen, dass das Jazzfest eigentlich kein Jazzfest, oder zumindest was ich darunter verstehe, mehr ist. Es war einer der wenigen Musikfeste, ein letztes Refugium für “deep in the Pocket Jazz”. Jazzgrößen wie Roy Haynes (Schlagzeuger) und Herbie Hancock (Pianist) und unglaublich viele weitere amerikanische Jazzstars die an der Entwicklung des Jazz maßgeblich beteiligt waren, spielten auf der Hauptbühne. Die “richtigen Jazzfeste” sind sehr gut angenommen worden und Konzertsäle und Veranstaltungsorte waren ausverkauft. Die berliner Jazzliebhaber freuten sich besonders auf dieses Event, da es durch einen schlimmen Streich der Gema amerikanischen Jazzmusikern fast unmöglich gemacht worden war, ausserhalb des Jazzfestes hier in Berlin aufzutreten. Die Gema veranlasste vor langer Zeit besondere Abgaben für ausländische Musiker, angeblich um die Deutsche Jazzszene stärken zu wollen, was aber nur bewirkte, dass die Wurzeln der Jazzmusik noch weniger nach Deutschland, bzw. Berlin greifen konnten und somit die hiesige Jazzmusik eher von Ernster und “Neuzeitmusik” beeinflußt wird und insbesondere der deutsche Jazz-Rhythmus sich nicht entwickeln konnte. Das Quasimodo zum Beispiel, dass tolle Jazzmusik nach Berlin holte, konnte dies nach der neuen Gemaverordnung finanziell nicht mehr stemmen. Ein großartiges Jazzlokal wurde den Berlinern genommen und was haben wir dafür bekommen? ich weiß es nicht…

Also warum wird jetzt auch das Berliner Jazzfest zu einem “Neues-Jazztheater” gemacht ? Mit kochen im Foyer, lustigen Figuren auf dem Flur und Theatereinwürfen auf der Bühne. Frei Improvisiertes, chaotisches, eher der neuen Musik zugehöriges sind nun an der Festivalordnung. Zumindest ich persönlich brauche keine visuelle Unterstützung um mich an Jazzmusik zu erfreuen. Wenn es mal den ein oder anderen Musikact gibt, der etwas neuzeitlicher unterwegs ist, okay. Leider überwiegen aber nun schon wieder diese Art von Musik und es werden auch dann nicht die Originale, die Erfinder und Vorantreiber der jeweilen Richtung eingeladen, sondern “relativ” unbekannte Interpreten . Auch sie liefern definitiv keine schlechte Musik ab, aber wer Interesse an so etwas hat, findet, bzw. fand, unzählige Musikfeste dieser Art hier in Berlin. Warum dürfen dann nicht wenigstens einmal im Jahr die Berliner einige der großen Jazzmusiker hören ? Wird hier wieder mal an der falschen Stelle Geld eingespart? Als Resultat blieben im letzten Jahr viele die Sitze leer.

Zu dem neuen Format gehört auch, dass unnötig viel Papier bedruckt wird um zu erklären und anzufügen und einen Sinn den es nicht braucht in die Musik zu bringen. Wer hat Lust das alles zu lesen und sich mit den Gedanken anderer zu bechäftigen, der eigentlich kam um zu hören. Unnötig kompliziert hat sich auch die Teilnahme derjenigen die noch Lust haben sich auf dieses Neue-Alte-Jazzfest zu begeben, damit meine ich das Publikum. Orte werden geändert, hin und herrennen forciert als wenn wir uns nicht schon genug durch die Gegend bewegen und es ist sicher nur einigen Wenigen vorbehalten liegend am Jazzfest teilzunehmen, wie das im letzten Jahr der Fall war.

Das sogenannte neue Format kommt mir vor wie die Konzepte der Autoindustrie: Viel aufgeplustertes Blech um wenig Innovation. Eine lustige bemalung, statt einem guten Motor.

Auch sehe ich seit drei Jahren ständig sich wiederholende Gesichter. Ist die Gage von diesen Künslern besonders günstig oder gehören sie zum persönlichen Freundeskreis der Verantwortlichen für das Programm?

Fazit, das alte Jazzfest gibt es nicht mehr und es lebe das Neue, aber bitte nicht zu lange. Sollte es irgendwann wieder ein Jazzfest geben, dass persönlich besucht werden kann, hoffe ich, dass sich das Jazz-Theater in ein Theater verzogen hat und “Deep in the Pocket Jazz” mit genügend Tradition und Innovation wieder Einzug findet in unsere Stadt.

Tango auf Schloss Schwante

Der wunderschöne Ort Schloss-Schwante ist jetzt in neuer Besitzerhand und nennt sich nun Schlossgut-Schwante. Der wilde Obstgarten wurde in einen Natur und Kunstpark verwandelt. Es stehen jetzt zwischen Birne und Co, Objekte, Skulpturen diverser weltweit bekannter Künstler.

Die Ausstellung kann gegen ein Eintrittsgeld von Freitag- Sonntag besucht werden. Die genauen Öffnungszeiten bitte der Webseite vom Schlossgut entnehmen.

Die Nebengebäude des Schlossgut-Schwante wurden sehr schön restauriert und zu einer Restauration ausgebaut. Es gibt dort z.B. leckere Würste direkt von den Rindern nebenan. Einerseits natürlich schade für die Viecher die für die Wurst herhalten müssen, andererseits aber ausgesprochen gutes Fleisch für den Geniesser.

Der Platz vor dem Restaurant in dem es die Möglichkeit gibt Bücher zu Kunst oder Erzeugnisse aus der Umgebung zu erwerben, wird auch für verschiedene Veranstaltungen genutzt. Z. B. gibt es dort Open-Air- Kinoabende.

An einem interessanten Datum für Tango, nämlich Samstag der 8.8. 2020 habe ich in Zusammenarbeit mit Thomas Rieser vom Nou-Tango einen schönen Sommernachmittag/abend organisiert. Mit 150 Tänzer und Tänzerinnen war die Veranstaltung ausgebucht und die Stimmung auf dem Fest ausgelassen. Alle, besonders und inklusive mir, haben sich über die Möglichkeit trotz unserer Coronazeit Tango zu tanzen, gefreut.

Unsere DJane war die bezaubernde Maria Mondino. Die auch bei unserem Tanzcafe am Sonntag den 30. August wieder mit vom Team ist und diesmal vom Mittag bis zum frühen Abend, 12 uhr bis 17.30 uhr, Musik auflegt.

Hausherr für beide Tangoveranstaltungen war und ist der in der Tangoszene wohl bekannte Thomas Rieser. Thomas ist Leiter der Nou Tangoschule und führt die Tänzer und Tänzerinnen gekonnt durch die Tanzveranstaltung.

Bedingt durch Corona ist ein Tauschen der Partner auf unseren Veranstaltungen nicht möglich. Zumindest so lange bis das Virus unter Kontrolle ist. Im Moment können die Tänzer und Tänzerinnen sich nur als Paar anmelden oder/ und wenn sie auch sonst miteinander Leben und/oder tanzen.

Ich freue mich aber sehr, dass wir einen so schönen Ort gefunden haben an denen wir regelmässig Tango tanzen können. Ein Ort umgeben von Natur und Kunst und mit Liebe für das Detail und die Gemeinsamkeit.

Schön war die Veranstaltung und wer es verpasst hat, sollte regelmässig auf den Nou-Newsletter, meiner Webseite Tango-Tanzen-In-Afrika.de, oder des Schlossgutes achten, um von zukünftigen Tangoabenden oder Nachmittagen auf dem Schlossgut Schwante zu erfahren.

Schlagzeugunterricht in Zeiten von Covid-19

Bildquellennachweis: Jens Knappe – 360-berlin.de.

Den meisten der Musiklehrer und Musiklehrerinnen und somit auch die Schlagzeuglehrer und Schlagzeuglehrerinnen bleibt nichts anderes übrig als per Videochat den Unterricht fortzuführen. Die Vorgaben von mindestens 3 Meter Abstand im Raum und ständig zu lüften, sind nicht für jede Unterrichtssituation möglich, besonders wenn es dabei um Schlagzeugunterricht geht.

Wie funktioniert das, was sind die Vorteile, falls es welche gibt und was die Nachteile. Das möchte ich hier näher betrachten und von meinen Erfahrungen sprechen. Den auch ich gehöre zu den Lehrerinnen, die ihren Untericht überwiegend jetzt per Videochat abhalten.

Was gibt es da überhaupt für Möglichkeiten ? Da gibt es Skype, hangouts von Google, Zoom und auch zu bezahlende Dienste wie Wire.

Ich unterrichte mit hangouts.google.com. Ich habe mich dafür entschieden, weil die meisten meiner Schüler, und auch ich, sowiso schon bei Google angemeldet sind und das Videochatprogramm nicht extra heruntergeladen werden muß. Google hat uns leider schon alle auf dem “Schirm” und da macht es, meiner Meinung nach, keinen Unterschied ob das Videochatten über ein Programm von Google läuft oder nicht.

Für die Bezahlportale müssen auch wieder Daten neu angelegt werden und es muß ja auch irgendwie bezahlt werden, also Kreditinformationen preisgegeben werden. Das soll aber alles, sozusagen “Abhör,-Abschausicher” sein, aber wer kann sich da schon sicher sein, ob das stimmt.

Schön wäre es ein europäisches Pendant zu Google zur Verfügung zu haben. Das fände ich grundsätzlich gut und jetzt wo das Internet noch viel mehr gefragt ist, wird deutlich wie wir uns fast bedingungslos in die Hände amerikanischer Internetfirmen geben.

Wichtig für ein erfolgreiches Videochat ist eine gute Verbindung. Lehrer sowie Schüler müssen gut zu hören und zu sehen sein. Ich unterrichte meine Schüler regelmässig am Pad und somit ist es für sie nicht zwingend erforderlich ein E-Drum zu Hause zu haben. Allerdings haben das doch die meisten, und so können sie von mir meinen gewohnt guten 🙂 Unterricht sowohl am Pad als auch am Schlagzeug bekommen.

Die Vorteile liegen, gerade zur jetzigen Zeit, auf der Hand, bzw., auf dem Fahrweg, der nämlich wegfällt. Da für uns alle die Zeit anstrengender und scheinbar weniger geworden ist, ist es tatsächlich ein Vorteil sich nicht mit Bus und Bahn oder über die überfüllten Strassen mit dem Fahrrad oder dem Auto zu bemühen.

Der Nachteil ist, dass ich nicht durch physischen Eingriff die Technik verbessern kann und das wir ohne das physische Gegenüber natürlich und gerade im Musikunterricht, die zwischenmenschliche Komponente nur in abgespeckter Form haben können.

Trotzdem lohnt es sich gerade jetzt mit dem Lernen eines Instrumentes anzufangen! Wir sind mehr zu Haus, wir haben mehr Zeit für uns und natürlich stabilisiert die Arbeit mit Rhythmus das innere Selbstwertgefühl und bringt uns in Kontakt mit dem Weltgeschehen, denn nichts anderes ist Rhythmus….

Bleibt gesund und stellt Euch der Herausforderung, trotz der depremierenden Anwesenheit eines neuen Virus, ein Instrument zu erlernen.

Schlagzeugunterricht per Videochat

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Liebe Schlagzeuginteressierte! Gerade jetzt lohnt es sich mit dem Schlagzeug lernen zu beginnen! Ich habe meinen Unterricht auf Videochat umgelegt und meine Schüler freuen sich, dass sie nicht auf ihren Schlagzeugunterricht verzichten müssen.

Gerade in der Zeit von Corona, wo alle Aktivitäten eingschränkt sind, ist jetzt die Zeit dafür da ein Instrument zu lernen. Und gerade das Schlagzeugspiel lässt sich hervorragend zu Hause üben. Davon abgesehen, dass das Schlagzeugspielen auf einer Fläche beginnt und die Koordination von unseren vier Gliedmaßen zu jeder Zeit und an jedem Ort geübt, bzw. trainiert werden kann, haben viele meiner Schüler auch ein elektronisches Schlagzeug zu Haus.

Unterricht jeder Art, z.B. Yoga, Tango, Sprache oder Musikunterricht hat verschiedene Videochatdienste zur Verfügung. Ich unterrichte per hangouts.google.de weil fast jeder bei google angemeldet ist und es darum keiner zusätzlichen Anmeldung bedarf, bzw. muß das Program nicht extra heruntergeladen werden. Weit verbreitet sind Skype und Zoom. Es sind auch kostenlose Programme, müssen aber auf den Computer geladen werden und verlangen eine ausführliche Anmeldeprozedur. Es gibt auch bezahlbare Videochatdienste die dann wohl nicht spionieren und wo garantiert wird, dass die Übertragung “Abhör,- bzw. Abschausicher” ist.

Ich biete auch schon lange meinen Unterricht als Onlineunterricht an. Unter www.online-schlagzeugunterricht.de gibt es zwei Kurse die so strukturiert sind, dass auch tatsächlich ein Erfolg für die lernenden sichtbar, bzw. hörbar, wird. Dieses Lernmodell wird jetzt in der Zeit durch den neuen Virus Covid-19, der zur Zeit einen persönlichen Unterricht verhindert, von vielen Unterrichtenden entdeckt und nimmt somit enorm zu.

Ist die Videochat-Verbindung von mir zu meinen Schülern gut, ist das Unterrichten nicht sehr viel anders als wenn wir uns in meinem Studio sehen. Meine Schüler sind zum Glück daran gewöhnt, dass ich ihnen nicht alles vorspiele und dass ich bevorzugt so deutlichdie Aufgabe erkläre, dass meine Schüler selbst darauf kommen wie eine bestimmte Technik funktioniert oder ein Rhythmus gespielt wird oder klingt. Das ist zwar anstrengender für mich als wenn ich alles vorzeigen würde, denn etwas nachzuspielen ist erstmal viel einfacher, aber es bleibt in keinem Fall so bei dem Schüler, der Schülerin hängen, dass sie es dann ihr eigen nennen können. Und auch jetzt zu Zeiten des Videochat erweist sich die Methode als hilfreich.

Darum ermuntere ich die Interessierten unter Euch, nicht abzuwarten, denn das Virus kann uns noch sehr lange im “Zaum” halten, und jetzt mit dem Unterricht zu beginnen.

Um anzufangen braucht es nicht so viel wie landläufig gemeint wird. Allein schon mit euren Händen und Füßen lässt es sich auf das Schlagzeugspiel vorbereiten. Wer sich ein Schlagzeugpad und ein paar Stöcke und die Bücher für meinen Unterricht leistet, hat schon eine ganze Menge für die ersten Schritte zum Schlagzeuger, zur Schlagzeugerin getan. Und als Belohnung für fleissiges Üben könnte ja ein Elektronisches Schlagzeug oben auf der “Zu- Besorgen-Liste” stehen.

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Die Auswirkungen durch Covid19 auf das Kulturgeschehen

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Die Einschränkungen durch das neue Sars-Virus Covid19 auf unser Kuturgeschehen sind weitreichend. Kunst, Kultur, Theater und Musik sind zwischenmenschliche kulturelle Notwendigkeiten, die wir als selbstverständlich vorhanden wahrgenommen haben. Vor allem brauchen wir Menschen dabei den persönlichen Kontakt, die direkte Übertragung.

Doch die Natur aus der wir erschaffen wurden, zeigt uns deutlich, dass sie uns jederzeit auch wieder abschaffen kann, und damit wird auch unser Kulturbetrieb erlöschen. Soweit ist es zum Glück noch nicht, aber es ist doch ganz erstaunlich was dieses winzig kleine Virus, vollständig genannt SARS-CoV-2, alles bewirken kann.

Noch vor kurzem sind wir Menschen in unserer rastlosen Art von einem Ort zum nächsten gegangen, gelaufen, gefahren, geflogen oder haben mit städteähnlichen Schiffen Wasser so in Bewegung gebracht, dass es manche Städte an Land bedrohte.

Alles vorbei! Die Flugzeuge stehen still, auf ein Kreuzfahrschiff mag sich niemand mehr begeben und auch zu Konzerten und Strassenfesten pilgern wir nicht mehr.

Wer oder was gehört eigentlich zum sogenannten Kulturbetrieb und was ist davon wichtig und unverzichtbar und was gab es bisher in Hülle und Fülle aber ist vielleicht sogar überflüssig.

Ich denke bei dem Überbegriff Kulturbetrieb natürlich als erstes an Musik, dann an Bildende Kunst, dann an Fotografie, an Tanz und Theater.

Wie sind die Kulturbereiche von dem neuen Virus beeinträchtigt?

Die Musik trifft es hart. Eine Kunst die Menschen zusammenbringt. Natürlich geht noch Musik hören und sogar Musik, zumindest allein, üben, aber Musik lebt von der menschlichen Energie. Und das findet am Allerbesten durch direkte Übertragung, also Live statt. Kein Konzert mehr in der Philharmonie, kein Rockkonzert in der Spelunke nebenan, keine Hausmusik usw..

Die Malerei hat es da schon einfacher. Ein Bild hängt an der Wand und kann von einer einzelnen Person angeschaut, der Ausdruck oder Eindruck aufgesogen werden, ohne dass es weiterer Menschen bedarf. Und ein Gemälde kann auch ohne Beisein eines zweiten Künstlers hergestellt werden, nur kann es natürlich in der jetzigen Zeit nicht im Museum mit dem normalen Betrieb betrachtet werden.

Die Fotografie hat es da doch erheblich leichter. Ist es doch eine Kunst die sich im Zusammenhang mit der Digitalisierung sehr viel weiter entwickelt hat. Die Bildgestaltung ist eine andere als bei der Malerei und ein Foto wird fast immer digital hergestellt und ist somit auf digitalen Medien wie z.B. einem Laptop oder dem Handy, praktisch zu Haus.

Tanz und Theater trifft die “Viruskrise” am schlimmsten. Auch wenn es auch hier versuche gibt, per Internetübertragung den Kontakt zum Publikum nicht zu verlieren. Doch lebt das Theater wie auch die Musik mit echtem Publikum erst richtig auf. Ohne Publikum ist es eher ein Film, eine Videodarstellung. Das sind übrigens die Gewinner, denke ich, die Filme und Videos. Wir können nicht rausgehen, aber wir haben in unserem Computer die ganze Welt im Videoformat und das wird jetzt exzessiv genutzt. Und natürlich gibt es da noch das Fernsehen.

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Und dann ist da noch das Tanzen. Ein Tänzer oder eine Tänzerin können über die Videodarstellung ihren Tanz zeigen. Große Choreographien allerdings können nicht geprobt werden und sich auch nicht zeigen. Und dann haben wir noch die öffentlichen Tanzveranstaltungen, Paartanzveranstaltungen wie die Milonga im Tango oder das Salsatanzen. Sie können nun komplett nicht mehr stattfinden und werden wohl traurigerweise am längsten aus unserem Leben verbannt sein.

Bildmaterial zu diesem Beitrag Jens Knappe/360-Berlin

Rhythmus im Blut

Rhythmus im Blut und Temperament in den Beinen, so lässt sich Kuba gut beschreiben. Wer gehen kann, der kann auch tanzen besagt ein kubanisches Sprichwort. Rumba, Mambo, Son und Cha-Cha-Cha sind inzwischen weltweit gespielte und getanzte Rhythmen. Die Rhythmen haben ihren Ursprung auf der kubanischen Insel und schon in der Schule lernen die Kinder die bakanntesten Tänze und ihre Musik. In die Musik fließt auch ein nicht geringer Anteil europäischer und afrikanischer Musik und Rhythmen mit ein. Die spanischen Eroberer trugen ihre orientalisch angehauchte Musik bei und die aus Afrika verschleppten Menschen, ihre hochentwickelten Rhythmen.

Zu jeder traditionellen Musik gehören die dazu gehörigen Tänze. So ist die Rumba der Tanz der Liebe. Sie ist eine Haltung, ein Zustand der Seele, eine Atmosphäre. Im kubanischen Spanisch heißt tanzen rumbiar und bedeutet soviel wie einen Tanzabend ausrichten. Der Tanz benötigt die körperliche Nähe der Tänzer und es wird im Wechsel zwischen langsamen und dann wieder dynamischeren Bewegungen getanzt. Die Rumba wird mit Clave gespielt und besonders die Synkope auf der 4+ lässt die Musik vorantreiben.

Der Begriff Mambo bedeutet Stimme des Herzens und ist eine Mischung aus Jazz, traditionellen kubanischen Musikstilen und lateinamerikanischen Musikelementen. Der Mambo steht für ein Spiel mit der provokation des Verbotenem. Die Frau tanzt als Gefangene, versinnbildlicht durch ein Korsett, aber kann sich durch freizügige Beinarbeit trotzdem ausdrucksstark bewegen. Der Mann hat hingegen große Freiheiten und zusammen ergeben Mann und Frau zwar ein traditionelles, aber doch, oder vielleicht gerade deswegen, sinnliches Paar. Bekannt gemacht wurde der Mambo auch durch den Skandalfilm: Und Gott erschuf die Frau mit Brigitte Bardot.

Der Cha-Cha-Cha entstammt einer Kreation des kubanischen Geigers Enrique Jorrin. Im Jahr 1954 entwickelte er diesen Tanz speziell für die Tänzer aus den Stilen Danzon und Mambo. Er wollte den Tänzern mehr Tanzraum und mehr Möglichkeit der Improvisation geben. Während in den stark syncopierten, https://schlagzeug-berlin.de/syncopation-ted-reed/ Musikstilen die Tänzer von diesen Syncopen getrieben werden, konnten sie sich nun auf dem Teil des „Cha-Cha-Cha“, der stabile Teil in der Musik, verwirklichen und mehr akrobatische Tanzelemente hinzufügen. Der Cha-Cha-Cha kann dynamischer, verrückter und unbekümmerter getanzt werden, mit mehr Hüftschüngen und Körperbewegungen. Der Name imitiert lautmalerisch das Reiben der Schritte auf dem Tanzboden und bezieht sich ausserdem auf eine Pflanze deren Samenkörner zur Herstellung der Rassel benutzt wird, die für den besonderen Rhythmus und Klang des Cha-Cha-Cha unentbehrlich ist.

Salsa ist hier nicht der weltweit bekannte und getanzte neue Stil, der wurde wohl ziemlich eindeutig in New York entwickelt (dazu ein anderer Blogbeitrag) , sondern hier verbirgt sich ein kubanischer Rundtanz, bei dem das Paar vollkommene Improvisationsfreiheit hat. Der Name bedeutet im deutschen soviel wie „Sauce“ . Nichts desto trotz hat der Kubaner und Produzent Izzy Sanabria den Namen “Salsa” erfunden und dieses Wort wurde bald so populär, dass es während eines Solo der Tänzer für besonders experimentierfreudige Elemente von den Zuschauern hinein gerufen wurde, und auch um die Tänzer anzufeuern.

Ein besonders sinnlicher kubanischer Tanz, der auf keinen Fall hier fehlen darf, ist der Merengue. Er ist in der ganzen Karibik beliebt. Merengue wird mit einem einseitigen Hüftschwung betont und im 2/4-Takt getanzt. Die Tanzhaltung ist meistens eng und körperbetont. Der Rhythmus ist relativ einfach und leicht zu verstehen und zu tanzen und ist wohl auch deshalb so populär.

Rolls

Trommelwirbel,schlagzeugroll

Wer seine Finger, Handgelenke, Unterarme und seinen Griffpunkt im Griff und unter Kontrolle hat, der kann sich nun langsam daran machen, die hohe Kunst der Schlagzeugwirbel zu erlernen. Und im wahrsten Sinne des Wortes wird mit einem Schlagzeugwirbel, mit einem Roll so einiges aufgewirbelt. An Mitmusiker und Zuhörer geht kein gut gespielter Schlagzeugroll unbemerkt vorbei.

Der erste Schlag, bzw. Kontakt mit dem Stock auf das Fell für einen Roll ist sehr entscheidend für den weiteren Verlauf des Rolls. Der beginn sollte einen guten “attack”, angriff , haben und dass daraufhin schwingende Fell für die folgenden Schläge genutzt werden. Auch bei leisen Rolls ist das eine gute Methode, nur muß hier aufgepasst werden, dass der “Attack” nicht zu laut ist. Er kann aber etwas lauter sein, als dann der folgende Roll. Das Heißt wir beginnen etwas lauter und reduzieren dann die Lautstärke ziemlich sofort, bis wir auf dem gewünschten Dynamiklevel sind.

Wird der Roll mit einem Abschlag gespielt, notiert mit einem Bindebogen an die Folgenote, so darf der Abschlag deutlich sein. Es gibt aber auch durchaus musikalische Situationen, wo der Abschlag in den Roll hineingearbeitet werden muß. Das entscheidet sich meist ziemlich deutlich durch die Musik.

Ein Roll wird, ausser wenn anders verlangt, gleichmässig gespielt und dazu muß die Resonanz des Fells aufrecht erhalten werden.

Im Allgemeinen ergibt sich dadurch, dass ein fester gespanntes Fell mit höherem Ton schnellere Schläge benötigt als ein loseres Fell für langsamere und tiefere Töne.

Ein schöner Roll ist eher erreicht durch gleichmässige Legatoschläge der rechten und der linken Hand, als so schnell wie möglich zu spielen.

Die Stöcke dürfen nicht zu fest gehalten werden, um einen eigenen guten Rebound zu haben und flexibel auf die Schwingung des Fells reagieren zu können.

Ganz wichtig ist auch die Auswahl der Stöcke. Diese sollten nicht zu schwer sein, damit die Handgelenke nicht ermüden, aber auch nicht zu leicht, dann wird es schwerer sein laut zu spielen und den Roll zu kontrollieren. Ganz entscheidend ist auch der Kopf der Stöcke. Für einen Roll eignet sich eher ein runder Kopf und Sie sollten nicht beschädigt sein.

Akzente in der Musik

Musikerwitze
So eher nicht….

Hier geht es um Akzente auf Trommeln die sehr groß sind, wie z.B. die Pauke, beim Modern Drum Set die Standtrommel,oder im Orchester die Bassdrum.

Ein auf die Seite gelegte V, dass über einer Note steht, bedeutet das diese Note lauter als die anderen gespielt werden. Bei einem V, dass um 180 Grad gedreht ist und über einer Note steht, bedeutet dass diese Note Satkkato gespielt wird, also kurz.

Ein musikalischer Akzent hebt eine bestimmte Note hervor. Das kann bedeuten, dass diese Note lauter gespielt wird als andere. Es ist aber auch eine akzentuierte Note wenn sie in einer lauten Phrase leise gespielt wird. Kurz, hebt sich eine Note hervor, ist sie akzentuiert.

Wie diese Note gespielt wird, also ob es eine in legato oder staccato akzentuierte Note wird, oder wieviel diese Note lauter gespielt wird, hängt vom Kontext ab.

Um einen Legatosound auf einer Trommel zu erzeugen, spielen wir einen größeren Stroke, also mit mehr Amplitude, aber halten dabei die Stöcke sehr lose. Diese Technik benutzt das Gewicht des Stockes und erzeugt dadurch mehr Resonanz.

Um einen mehr punktuierten Sound, einen Stakkatosound zu erreichen, werden die Stöcke fester gehalten und der Stroke mehr mit dem Handgelenk gespielt, bzw. kontrolliert.

Um einen Legatoakzent zu spielen bei einer großen Lautstärke, ist es nötig den ganzen Arm zu nutzen um mehr Gewicht in den Schlag zu bringen. Dabei bleibt die Bewegung entspannt. Wie viel Arm in Bewegung versetzt wird, hängt von der gewünschten Lautstärke ab und natürlich auch von dem Tempo des Stücks ab.

Der Spieler muß Strokes modifizieren können um den verschiedenen Anforderungen gerecht zu werden.

Für rhythmische Passagen ist eine kurze und schnellere Bewegung nötig. Dies wird erreicht mit einer schnelleren Bewegung vom Handgelenk, evtl. in Kombination mit einer schnappenden Bewegung des Mittelfingers.

Die ausgeführte Bewegung ist immer abhängig von der gewünschten Lautstärke und dem Tempo. Ein Akzent in Piano hat ein anderes Verhältnis der oben aufgeführten Techniken, als ein Akzent in Forte.

Oft wird ein Akzent am Ende eines Rolls gespielt und dies beinhaltet besondere Schwierigkeiten weil es nicht viel Zeit gibt um den Akzent vorzubereiten und dann auszuführen. So ein Akzent erfordert einen sehr schnellen punktuierten Stroke mit einer schnellen schnappenden Aufwärtsbewegung vom Fell weg. Hierbei muß darauf geachtet werden, den Roll zum Akzent hin, nicht schneller werden zu lassen.

Special Effects on Drums

online Schlagzeugunterricht d-drums

Neben den unglaublich vielen Aufgaben die ein Drummer oder Perkussionist zu spielen hat, gibt es auch einige spezielle Schläge, Sounds und Effekte, die regelmässig gebraucht werden, bzw. von der Musik angefragt werden.

Trommeln können auch mit zwei Stöcken gleichzeitig gespielt werden. Dabei können die Stöcke exakt gleichzeitig auftreffen und es gibt einen etwas lauteren und anderen Sound, oder sie werden gleichzeitig gespielt mit lockerer Handhaltung und treffen aber kurz hintereinander auf. Das ergibt dann eher einen kratzigeren, offeneren Sound und ist gut für Pop, Rock und Jazz einzusetzen.

Eine Trommel in der genauen Mitte anzuspielen, ergibt einen trockenen Sound mit wenig Obertönen. Selten, denn im prinzip wollen wir ja die vielen tollen Obertöne der Trommel hören um einen volleren Sound zu haben, aber eben doch manchmal erwünscht.

Einen sogenannten “toten Schlag” ergibt sich wenn wir den Stock in das Fell hineinpressen, also somit den Rebound und die Resonanz komplett abwürgen.

Es gibt eine Vielzahl von Gegenständen die auf der Trommel einsatz finden können. Von der Quietscheente bis hin zur Fahrradkette kann alles probiert werden und z.B. bei experimenteller Musik eingesetzt werden.

Eine einfache und regelmässig eingesetzte Technik ist das Dämpfen der Trommel nach dem Schlag mit einer Hand oder einem oder mehreren Fingern. Je nachdem wie schnell und wie stark ich das schwingende Fell blockiere erklingt der Ton. Einen Einfluss hat auch, wo ich das Fell blockiere. Ob mehr in der Mitte oder mehr am Rand hat immer auch einen Einfluss auf den Ton.

Es kann auch etwas auf das Fell gelegt werden. Z.B. etwas raschelndes wie eine Kette oder Körner.

Mit dem Schlagzeugbesen lassen sich auch gut besondere Akzente erzeugen. Da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Und natürlich können Trommeln auch mit der Handfläche oder den Fingern, also ganz ohne Stöcke oder Malletts, gespielt werden.

Den Kessel einer Trommel anzuschlagen ist oft ein sehr effektiver “Soundchange”.

Einen Gegenstand, z. B. auch einen Stick über die Trommel zu schleifen, ergibt sehr interessante Geräusche, Töne.

Zu guter letzt ein schöner Effekt mit zwei Stöcken. Der Eine wird mit der Spitze, dem Kopf, auf dem Fell gehalten und der andere schlägt diesen Stock an der Seite an. Dabei kann der Stock mit der Spitze im Fell noch gleichzeitig über das Fell gezogen werden.

Ich hoffe ich habe ein paar Anregungen zum ausprobieren gegeben.

Dynamik und Dynamik-Kontrolle für Drums

Mit einer angemessenen Lautstärke spielen zu können, ist eines der wichtigen Aufgaben von musikalischen Performern. Doch fähig zu sein mit dem richtigen Anschlag und dem gewünschten Sound bei allen dynamischen Leveln spielen zu können, benötigt eine gute Technik und viel Übepraxis.

Die Standard Lautstärken in der Musik sind die folgenden:

ppp=pianississimo=extrem leise

pp=pianissimo=sehr leise

p=piano=leise

mp=mezzo piano=mittel leise

mf=mezzo forte=mittel laut

f=forte=laut

ff=fortissimo=sehr laut

fff=fortississimo=extrem laut

Ein auf die Seite gelegter Pfeil über einer Note bedeutet, dass diese Akzentuiert gespielt wird, also etwas lauter.

Solche Pfeile über einen längeren Abschnitt gezeichnet und unter den Noten geschrieben, bedeuten diminuendo, langsam leiser werden oder crescendo, langsam lauter werden.

Der linke Pfeil bedeutet crescendo, der rechte Pfeil des Fotos bedeutet diminuendo.

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Ganz wichtig ist zu wissen, dass es keine absoluten Lautstärken für diese Zeichen gibt, sondern sie sind immer ein Verhältnis zur Musik und den anderen dynamischen Noten die gespielt werden. Abhängig vom spielenden oder vom dirigierenden Musiker.

Um eine gute Dynamikkontrolle spielen zu können, muß die Bewegung zwischen Handgelenk und Unterarm gut ausbalanciert sein. Das Zusammenspiel, die Stärke der Bewegung und die Amplitude verändern sich, werden der Aufgabe angepasst. Im Allgemeinen brauchen laute Noten einen größeren Stroke und leisere einen kleineren Stroke.

Eine wichtige Technik um gute Dynamik zu spielen, ist die Upstroke-Technik. Wir schlagen die Trommel nur an und werden vom Rebound wieder in die Höhe zurück gebracht. Das ist eine der effektivsten Techniken und wird öfter gebraucht als in die Trommel hineinzuspielen. Genauso wie ein Ball sofort wieder zurückspringt wenn er aufgeschlagen hat. Insofern ist die Arbeit das “Lifting”, also das Abheben des Stockes und nicht so sehr, dass nach unten spielen. Für den Weg nach unten lassen wir den Stock einfach gezielt fallen.

Das Abheben des Stocks vom Aufschlagpunkt kann in vielfältiger Weise geschehen und wird je nach gespielter Trommel und Musik angepasst.

Auch die Finger spielen beim Dynamikspiel eine große Rolle denn sie sind das “Finetuning”, der letzte Schliff, der Technik. Dazu gehört als allererstes, dass der “Fulcrum”, also die Stelle an der der Stock zwischen Daumen und Zeigefinger gehalten wird, stabil ist. Für meine Schüler zeige ich dafür oft auf das Scharnier meiner Studiotür. So ähnlich funktioniert der Fulcrum. Mit Ihm steht und fällt die Dynamikkontrolle. Das aufeinander abgestimmte Duo Handgelenk und Unterarm, spielen dann diesen Fulcrum oder auch Griffpunkt, zur gewünschten Lautstärke. Die Finger sind das letzte Glied ist diesem Ablauf und ermöglichen Extreme Schläge und Lautstärken in beide Richtungen, also zu laut hin oder zu leise hin.