Ghost Notes im Schlagzeug-Groove

Sticks in Ghost Notes im Schlagzeug-GrooveGhost Notes im Schlagzeuggroove sind leise, synkopierte Schläge, die dem Groove Fülle und Zündung geben. Wichtig beim Spielen von Ghost Notes ist, dass sie absolut gleichmäßig geschlagen werden. Synkopierte Schläge sind Schläge, die nicht auf schweren Plätzen im Takt gespielt werden. Also z.B. in einem Achtel-Groove, die Sechzehntel. Synkopierte Schläge an sich treiben den Groove, auch Beat oder Schlagzeug-Rhythmus genannt, nach vorn. Sie treiben die Musik an, ohne dass die Musik dabei wirklich schneller wird. Wenn diese Schläge dann auch noch unterschwellig, also leiser und natürlich gleichmäßig gespielt werden, dann gibt das dem Schlagzeuggroove eine enorme Schubkraft. Leider ist das gleichmäßige und somit wirkungsvolle Spielen von Ghost Notes nicht einfach. Eine gute Basistechnik ist hier unerlässlich. Viele Schlagzeuger, die sich nicht um eine gute Basistechnik gekümmert haben, oder die von ihrem Schlagzeuglehrer, ihrer Schlagzeuglehrerin, nicht darin unterrichtet wurden, haben es schwer, Ghost Notes gewinnbringend zu spielen. Meistens hilft nur zurück zu gehen und sich die Basistechnik anzueignen. Das heißt, die Viertel im Takt und dann die Achtel mit richtiger Technik spielen zu können. Dann allerdings ist der Weg zu den schönen treibenden Grooves nicht mehr weit.

Ghost Notes werden auch oft und gern in Shufflegrooves gespielt. Dazu ein schönes Hörbeispiel  mit Steve Gadd an den Drums.

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